Muslimfeindlichkeit 2023: „Muslime sind im Alltag bedroht“

Die Zahl der islamfeindlichen Straftaten hat sich 2023 mehr als verdoppelt. Muslimfeindlichkeit hat seit Jahren hohe Zustimmungswerte: Jeder zweite empfindet den Islam als bedrohlich. Expertinnen erklären, was das für Muslim*innen in Deutschland bedeutet.

30.06.2024 .Redaktion 4 Min. Lesezeit
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Foto: Adobe Stock

(Mediendienst Integration). Ein Passant, der Kinder verfolgt und ihnen droht, das Kopftuch herunterzureißen. Internetnutzer*innen, die davon schreiben, die festliche Ramadanbeleuchtung in der Frankfurter Innenstadt anzuzünden. Ein Neonazi, der mit einem Gewehr durch die Wohnungstür seiner muslimischen Nachbar*innen schießt – drei Beispiele für Anfeindungen, die Muslim*innen in Deutschland in den letzten Monaten erlebten. Von Miriam Kruse

Muslimfeindlichkeit ist weit verbreitet – noch stärker seit dem 7. Oktober 2023

Antimuslimischer Rassismus ist in Deutschland weit verbreitet. Nach islamistischen Terrorangriffen zeige er sich besonders offen, sagen Expertinnen im Gespräch mit dem Mediendienst Integration.

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