Mittelmeer: eine vermeidbare Katastrophe

Mittelmeer: UN und Organisationen fordern Maßnahmen gegen weitere Tragödien von Flüchltingsbooten in Seenot

3.07.2023 Ali Kocaman 2 Min. Lesezeit
mittelmeer flucht

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(IZ/UNHCR). Mindestens 78 Menschen kamen am 14. Juni ums Leben. Es wird befürchtet, dass viele weitere vermisst werden, nachdem ein Fischerboot mit Flüchtlingen und Migranten an Bord vor der südlichen Küste Griechenlands gekentert und gesunken ist – eine der schlimmsten Katastrophen dieser Art in diesem Jahr. 

Foto: studio v-zwoelf, Adobe Stock

Mittelmeer: Das Unglück hätte vermieden werden können

Wie die griechische Küstenwache am selben Tag mitteilte, sank das Schiff in internationalen Gewässern über einer der tiefsten Stellen des Mittelmeers.

Die Retter retteten 104 Passagiere – darunter Ägypter, Syrer, Pakistaner, Afghanen und Palästinenser – und bargen 79 Leichen. Der Untergang könnte einer der schlimmsten sein, die je auf der gefürchteten zentralen Mittelmeer-Migrationsroute, der tödlichsten Route der Welt, verzeichnet wurden.

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