Netanjahus Sieg könnte Sprungbrett für Rechtsextreme werden
Gut ein Jahr hat das Bündnis gegen Benjamin Netanjahu gehalten. Jetzt ist der frühere Regierungschef zurück – als stärkste Kraft im Parlament und mit kräftiger Unterstützung von rechtsaußen. Beobachter sind besorgt. Jerusalem (KNA). Jetzt ist es amtlich: Das Endergebnis der vorgezogenen Parlamentswahlen in Israel bestätigt den Trend, den die Befragungen nach Schließung der Wahllokale ergaben. […]
8.11.2022Andrea Krogmann4 Min. Lesezeit
Gut ein Jahr hat das Bündnis gegen Benjamin Netanjahu gehalten. Jetzt ist der frühere Regierungschef zurück – als stärkste Kraft im Parlament und mit kräftiger Unterstützung von rechtsaußen. Beobachter sind besorgt.
Jerusalem (KNA). Jetzt ist es amtlich: Das Endergebnis der vorgezogenen Parlamentswahlen in Israel bestätigt den Trend, den die Befragungen nach Schließung der Wahllokale ergaben. Die Likud-Partei des Oppositionsführers Benjamin Netanjahu wird mit 32 Mandaten stärkste Kraft im Parlament. Insgesamt kommt das Lager um Netanjahu auf 64 der 120 Sitze. Und erstmals wird mit 14 Sitzen für die Union aus Otzma Jehudit, Religiösen Zionisten und der homophoben Noam ein rechtsradikales Bündnis drittstärkste Kraft in der Knesset.
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