Österreichische Logik. Eine Obduktion der „Operation Luxor“

Wer Logik und Strategie westlicher Regierungen in deren bewusst undefiniertem Verhalten gegenüber muslimischen Gemeinschaften verstehen will, findet im Bericht „Operation Luxor: Die Entschlüsselung der Mythen hinter Österreichs größter Polizeirazzia in Friedenszeiten“ Lesestoff. Von Nasim Chowdhury & Ali Kocaman (Middle East Monitor/iz). Er wurde von der britischen Lobbyorganisation CAGE und dem Wiener Projekt ACT-P (Assisting Children […]

06.01.2022 Ali Kocaman 3 Min. Lesezeit

Foto: <a href=https://www.flickr.com/photos/eppofficial/>European People’s Party</a>, via flickr | Lizenz: <a href=https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/>Public Domain</a>

Wer Logik und Strategie westlicher Regierungen in deren bewusst undefiniertem Verhalten gegenüber muslimischen Gemeinschaften verstehen will, findet im Bericht „Operation Luxor: Die Entschlüsselung der Mythen hinter Österreichs größter Polizeirazzia in Friedenszeiten“ Lesestoff. Von Nasim Chowdhury & Ali Kocaman

(Middle East Monitor/iz). Er wurde von der britischen Lobbyorganisation CAGE und dem Wiener Projekt ACT-P (Assisting Children Traumatised by Police) veröffentlicht. Beide engagieren sich für Communitys, die beim „Krieg gegen den Terror“ in Mitleidenschaft geraten. Im Papier wird dargestellt, wie die damalige Regierung den Wiener Terroranschlag durch Daesh/IS vom November 2020 nutzte, um ihre Maßnahmen gegen Teile der muslimischen Gemeinschaft zu verschärfen.

Bei dieser Aktion – der Operation Luxor – wurden die Räume von 70 muslimischen Familien durchsucht; oft in der Annahme, diese seien Teil eines Netzwerkes zur Terrorfinanzierung. In den frühen Morgenstunden des 9.11.2020 führte die Regierung die größte Razzia in der Geschichte des Nachkriegsösterreichs durch. Bei Durchsuchungen kamen 930 Polizeibeamte, Mitglieder von Spezialeinheiten und Vertreter des Inlandsgeheimdienstes zum Einsatz.

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