Mit Botschaften oder als Demo-Teilnehmer – Religionsvertreter in ganz Deutschland haben Position gegen Rechts bezogen. Das Verhältnis zur AfD war vielfach Thema.
(KNA). Nach den Enthüllungen über ein Treffen mutmaßlicher Rechtsextremisten mit Unternehmern und AfD-Politikern haben in ganz Deutschland Religionsvertreter zum Widerstand gegen rechte Ideologien aufgerufen.
Religionsgemeinschaften: für ein breites Bündnis
„Wir stehen als evangelische und katholische Christen zusammen gegen die rechtsextremistische Spaltung unserer Gesellschaft und für ein breites Bündnis für Demokratie und Menschenrechte“, erklärten die badische Bischöfin Heike Springhart und der Freiburger Erzbischof Stephan Burger am 19. Januar.
In Hamburg nahm die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Kirsten Fehrs, selbst an einer Kundgebung gegen Rechtsextremisten teil. „Christlicher Glaube und völkisches Denken passen nicht zusammen, genauso wenig wie Kreuz und Hakenkreuz!“, betonte die Bischöfin.
Mit Forderungen nach einer massenhaften Vertreibung von Menschen werde eine Grenze überschritten. „Als Kirchen werden und dürfen wir nicht schweigen, heute nicht und morgen auch nicht.“
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