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Interview: „Die ehrenamtliche Landschaft ist in Deutschland riesengroß“

Rückblick 2025 Muslime ehrenamt

Trotz aller Unwägbarkeiten ist das Ehrenamt in Deutschland weiterhin ein wichtiger Bestandteil unserer Zivilgesellschaft. Ein Gespräch mit der Muslimischen Ehrenamtsagentur Berlin. (iz). MuslimInnen dieses Landes haben einen steigenden Anteil daran, […]

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Jahresrückblick 2025: Handeln statt nur zu klagen

Rückblick 2025 Muslime ehrenamt

Aus- und Rückblicke: Trotz aller Herausforderungen brachten sich Muslime 2025 positiv ein.

(iz). Fasst man die Stimmungslage vieler Muslime für das zurückliegende Jahr zusammen, lässt sie sich fraglos als „durchwachsen“ beschreiben.

Die anhaltende Gewalt gegen die Bevölkerung in Gaza und der Westbank, der begründete Vorwurf der Parteilichkeit gegenüber Leitmedien sowie wachsende Muslimfeindlichkeit sorgen verständlicherweise kaum für gute Laune. Aber ist das die ganze Wahrheit?

Zum einen gilt, dass sie nicht isoliert von der Gesamtstimmung der Deutschen sind. Seit der Bundestagswahl ist die politische Stimmung zu einem Gemisch aus Müdigkeit, Misstrauen und leiser Wut geronnen.

Meinungsumfragen zeigen einen drastischen Absturz der Regierungszufriedenheit; im Herbst 2024 sind rund 85 % mit der Arbeit der Regierung Merz unzufrieden. Parallel bröckelt das Vertrauen in Parteien und Institutionen.

Foto: Deutscher Bundestag/Thomas Imo/photothek

Menschen empfinden die Politik als überfordert mit Krisen, sehen die Demokratie nicht am Ende, beobachten einen Vertrauensverlust. Hinzukommt die für viele entscheidende Ökonomie.

Die wirtschaftliche Verunsicherung frisst sich quer durch die Milieus: Während eine Mehrheit die persönliche Lage weiterhin als stabil beschreibt, dominiert die Angst vor Wohlstandsverlust, Deindustrialisierung und sozialen Verteilungskämpfen.

Manche übersehen angesichts solcher Herausforderungen andere Aspekte, die von der „Tagespolitik“ (so unser Feuilletonist in dieser Ausgabe) vergiftet werden.

Dazu gehören die wesensmäßige Dankbarkeit und der spirituelle Optimismus der islamischen Lehre. Hieran erinnert der prophetische Rat, selbst kurz vorm Ende einen Setzling zu pflanzen.

Ohne, dass wir es geplant hätten, finden sich in dieser Ausgabe zu Beginn des neuen Jahres positive Beispiele für aktive Muslime und Projekte, die es anders sehen.

Fotos: Benjamin Idriz/Facebook

Das ist der oberbayrische Imam, der weit über die Grenzen seiner Gemeinschaft hinaus seit Langem unermüdlich für eine Begegnung der Menschen arbeitet. Ein anderer Aspekt ist der Publizist, für den Moscheen wichtige soziale Räume sind. Oder wir präsentieren die Arbeit einer Beraterin, die Frauen hilft, Trennung und Scheidung zu bewältigen.

Trotz aller Veränderungen engagieren sich knapp 37 % der Deutschen im Ehrenamt. Spätestens seit 2015 nimmt es unter Muslimen ebenfalls an Fahrt auf, hier sind es ca. 28 %.

Wir beleuchten im Hintergrundgespräch mit einem Projekt in Berlin nicht nur, wie sich Engagement steigern lässt, sondern auch, dass Engagement ein wesentlicher Aspekt der Existenz ist. 

Und es steht für die existenzielle Erkenntnis, die wir aus unserer spirituellen Lebenspraxis ziehen, dass der Dienst am Nächsten kein Zwang ist, vielmehr am Ende dem häufig zitierten „Empowerment“ dient.

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Nach den Wahlen 2025: Parteien und Muslime brauchen einen Neustart

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Der Wahlkampf zu den Wahlen 2025 und die Zustimmungslage zeigen: Parteien und Muslime brauchen einen Neustart im beiderseitigen Verhältnis. (iz). Es existieren in der Bundesrepublik – wie in anderen Staaten […]

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Berlin: DMZ verleiht Ehrenamtspreis für engagierte muslimische Frauen

Ehrenamtspreis

Das Deutsche Muslimische Zentrum (DMZ Berlin e.V.) verleiht den Ehrenamtspreis „Nisa“ am 28. November 2024, ab 18:30 Uhr an drei ausgewählte muslimische Frauen, die durch ihren sozialen Einsatz und ihr Engagement aktiv an der positiven Entwicklung und Verstärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und Fortschritts beitragen.

Berlin (DMZ). Die feierliche Veranstaltung findet mit geladenen Gästen aus Politik, Gesellschaft und anderen Religionen im Gemeindesaal der St. Johanniskirche, Alt-Moabit 24, 10559 Berlin, statt. Für das Grußwort wurde Herr Joe Chialo, Senator für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt angefragt. Umrahmt wird die Veranstaltung von künstlerischen Darbietungen und einem abschließenden gemeinsamen Essen.

Zuvor waren die Berliner Moscheen und muslimischen Organisationen aufgerufen worden, besonders engagierte Frauen ihrer Gemeinschaften vorzuschlagen. Fünf muslimische Jurorinnen mit eigener weitreichender Erfahrung im Ehrenamt wählten aus den Nominierten die ersten drei Plätze aus, die hier mit dotierten Preisen besonders geehrt werden.

Der Preis wird nun bereits zum vierten Mal vom DMZ Berlin e.V. ausgelobt. Yalcin Delikaya, Vorsitzender des DMZ hebt hervor: „Ehrenamt ist elementar für eine starke Zivilgesellschaft und unverzichtbar wichtig für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland. Was mit ehrenamtlichem Engagement möglich ist, welche Kraft dahintersteckt, zeigen die hier ausgezeichneten Schwestern mit ihrer Vita und ihrem freiwilligen Einsatz.

Jedes Engagement in den Diensten der Gesellschaft verdient großen Dank und höchsten Respekt. Umso schöner ist es, wenn für jahrelange ehrenamtliche Tätigkeiten ein Abend organisiert und diese Personen auch gebührend gefeiert werden.“ 

Das Deutsche Muslimische Zentrum Berlin engagiert sich seit 1989 im Dialog mit der Berliner Gesellschaft und setzt hier immer wieder innovative brückenbauende Themen über kulturelle Grenzen hinweg.

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Studierende zwischen Kooperation und Widerstand

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Studierende: Wie muslimische Hochschulgemeinschaften mit Rassismus an Universitäten umgehenund trotzdem optimistisch bleiben. (iz). Als Gründer der Muslimischen Hochschulgemeinschaft (MHG) in Hildesheim habe ich aus erster Hand die bemerkenswerte Arbeit miterlebt, […]

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„Handle!“: neues Buch zu sozialem Engagement von Juden und Muslimen

Wenn sich Menschen für soziale Zwecke einsetzen, kommt der Impuls mitunter aus der Religion. Wie das aussehen kann, zeigt jetzt ein neues Buch – vor allem anhand eines bestimmten Beispiels. […]

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Jenseits von Kindern und Küche – zur dynamischen Rolle der muslimischen Frau

Wissen über die umfangreiche Rolle von Frauen in der Geschichte verschiedener muslimischer Gesellschaften ist heute – wenn überhaupt – nur bruchstückhaft vorhanden. Jahrhunderte des Niedergangs, von Kolonialismus und Modernismus haben die Funktion und Rolle von Frauen innerhalb des Islam teils bis zur Unkenntlichkeit verzerrt. In dieser Hinsicht sind jene Biographien und Verzeichnisse hilfreich, die diese Musliminnen erwähnen, die heute im Gedächtnis auch der Muslime in Vergessenheit geraten sind.

Der folgende Text ist die Einleitung der bekannten Gelehrten und Übersetzerin Aisha Bewley. Zu ihrem wegweisenden Buch „Muslim Women. A Biographical Dictionary“, einem kurzem alphabetischen Glossarium, in dem wichtige Frauengestalten des Islam enthalten sind. Dazu zählen die Ehefrauen des Propheten, Gefährtinnen aus seiner Zeit, Überlieferinnen prophetischer Aussagen, gelehrte Frauen, weibliche Sufis, Stifterinnen, Herrscherinnen und andere bedeutende Frauen.

(iz). Dieses Buch entstand ursprünglich als Antwort auf wiederholte Anfragen nach einer Bereitstellung von Quellen über weibliche Gelehrte. Als ich meine biografischen Referenzen durchging, war ich überrascht von der Menge der Bezüge auf Frauen und der großen Anzahl von Frauen, die in allen Lebensbereichen vertreten waren – von Frauen des Wissens bis zu Herrscherinnen, entweder Regentinnen bis hin zu Frauen, die anderweitig politischen Einfluss ausübten. Dies brachte mich zur Entscheidung, die verfügbaren biografischen Referenzen auf Frauen zusammenzustellen. Angesichts der heutigen Sichtweisen von Frauen im Islam zeichnet das Buch ein überraschendes Bild, wie aktiv Frauen von Anbeginn des Islam bis heute waren.

Das Buch beinhaltet die Periode von der Zeit des Propheten, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, vom 1./7. Jahrhundert bis ungefähr zur Mitte des 13./19. Jahrhunderts, auch wenn einige Einträge jüngeren Datums sind. Es gibt ein großes Studienfeld, welches es noch zu erforschen gilt, wie sehr der augenblickliche Status der Frauen unter Muslimen den westlichen Einstellungen gegenüber der Weiblichkeit geschuldet ist, und insbesondere gegenüber muslimischen Frauen. Muslime haben diese unwissentlich assimiliert bis hin zu einer Übernahme westlicher Vorstellungen davon, wie Muslime Frauen sehen.

Menschen aus dem Westen begannen – mit Ausnahme früherer Reiseberichte – erst mit Beginn der Kolonialperiode ernsthaft über den Islam zu schreiben. Dies war eine Zeit, in der die westliche Haltung gegenüber Frauen davon geprägt wurde, dass diese das „schwächere Geschlecht“ seien. So erfahren wir, dass französische Kolonialbehörden es Musliminnen verboten haben, in Moscheen zu unterrichten und sich dagegen aussprachen, dass Frauen einflussreiche Positionen einnahmen – ich selbst habe mit älteren Frauen gesprochen, die sich noch an solche Vorgänge erinnern konnten. Daher ist die Linse, durch die der Westen muslimische Frauen sieht, eine verzerrte. Sobald diese den Muslimen aufgezwungen beziehungsweise ihnen eingepflanzt wurde, wurde diese Meinung in steigendem Maße zur festen Norm.

Wie wir aus einem Blick auf die Einträge erkennen können, blieb die Rolle von Musliminnen in den letzten 14 Jahrhunderten auf keinem Fall auf Heim und Familie beschränkt. Sie haben viele verschiedene Rollen gleichzeitig ausgefüllt, alle miteinander verbunden, anstatt nur eine beschränkte Auswahl aus getrennten Kategorien zu haben. Eine Geschäftsfrau bleibt trotzdem eine Mutter und eine Gelehrte eine Ehefrau. Frauen lernen leichter, mit verschiedenen Dingen gleichzeitig umzugehen.

Es gibt verschiedene, überragende Kategorien, die in diesem Lexikon behandelt werden. Eine davon besteht aus den weiblichen Gefährtinnen des Propheten, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben. Die zweite wichtige umfasst die weiblichen Gelehrten, insbesondere Überlieferinnen von prophetischen Aussagen (Ahadith). Dabei sollte ich anmerken, dass es hier mehr als 800 weibliche Hadithgelehrte und Überlieferinnen gibt, die ich nicht mit aufgenommen habe. Dann kommen Herrscherinnen und Frauen mit politischem Einfluss und schließlich Frauen im Sufismus.

Es gab auch auf anderen Feldern aktive Frauen, aber es ist offenkundig, dass in diesem Bereich weniger Aufzeichnungen vorliegen. Es gab Frauen wie Busra bint Ghazwan, eine Geschäftsfrau, die Abu Huraira einstellte und ihn später heiratete. Wie haben nicht alle Aufzeichnungen von unabhängigen Unternehmerinnern, aber einige wie die von Khadidscha, der Ehefrau des Propheten, und von Busra und Qaila, sodass es von Anfang an deutliche Nachweise über die weiblichen Aktivitäten auf diesem Gebiet gibt. Mit einbezogen sind auch weibliche Förderinnen, die Moscheen, Madrassen und Auqaf gründeten. Auch hier musste eine große Menge ausgelassen werden. Es gibt eine zu große Tendenz unter vielen Muslimen, die weibliche Rolle auf die von Müttern und Hausfrauen zu beschränken. Aber wie wir aus den historischen Aufzeichnungen erkennen können, ist dies eine eher moderne Übereinkunft.

Tatsächlich zählt – zumindest im malikitischen Recht – die Hausarbeit nicht zu den Pflichten einer Ehefrau, solange dies nicht ausdrücklich im Ehevertrag festgelegt wird. Ein Ehemann sollte dafür dankbar sein, dass Frauen die Hausarbeit verrichten, denn diese entspricht einem Geschenk ihrerseits. Dies soll nicht heißen, dass es nicht auch Frauen gegeben hat, die nur Hausfrauen waren, aber bis zur Ankunft der Moderne gab es unter Musliminnen eine größere Vielfalt als in anderen Kulturen. Dies wird durch die Tatsache bekräftigt, dass die Frau im Islam als eine eigenständige spirituelle und rechtliche Einheit betrachtet wird. Eine Frau kontrolliert ihren eigenen Besitz und sie muss diesen nicht automatisch mit ihrem Gatten teilen.

Das Problem des zeitgenössischen Stereotyps besteht darin, dass es eine scheinbar notwendige Entscheidung erzwingt: Entweder Mutter/Hausfrau zu sein oder Karriere zu machen. Beides zu tun, war immer eine Möglichkeit, insbesondere dann, wenn es erweiterte Großfamilien gab. Diese stehen im deutlichen Gegensatz zur Kleinfamilie beziehungsweise zu den Alleinerziehenden, die durch ihre eigene Situation beschränkt und versklavt bleiben. Offenkundig hat der Islam den Frauen die Erweiterung ihrer Reichweite über ihre eigenen Bedürfnisse, Aspirationen und Fähigkeiten hinaus ermöglicht.

Die Bildung von Frauen ist entscheidend für das Wohlergehen der Gesellschaft. Wir kennen die oft bemühte Aussage: „Al-Umm Madrassa (Die Mutter ist eine Schule)“ Wenn es der Mutter an Wissen fehlt, wie wird dann diese Schule aussehen? Was werden die Kinder lernen? Die Bedeutung der Frauenbildung ist augenscheinlich. Männer und Frauen sind sich eine gegenseitige Hilfe und Unterstützung. Sie sollten sich achten und inspirieren. Es gab in der menschlichen Situation immer die Möglichkeit eines wirklich gemeinschaftlichen Paares – im Gegensatz zum täglichen Drama von Krieg und Frieden. Wir sehen dies beispielsweise an der Beziehung von Fatima von Nischapur zu Dhu’n-Nun Al-Misri und Jazid Al-Bistami. Wir erkennen in der gesamten muslimischen Geschichte, dass Frauen von Männern und dass Männer von Frauen lernten.

Auf die Vergangenheit blickend wird klar, dass wir unsere allgemeine Sicht auf Frauen – und auf die muslimische Frau insbesondere – neu bewerten müssen. Tatsächlich hat der Islam immer eine unglaublich flexible Umgebung geschaffen, in der Frauen erblühen und ihre höchsten Möglichkeiten erzielen konnten. Dies ist sicherlich einer der Bereiche, den westliche Orientalisten entweder ignoriert oder vermieden haben und der eine dringliche Neubewertung braucht. Denn viele Muslime haben die westliche Einschätzung der Rolle von Musliminnen geschluckt und diese dann verteidigt und fortgeführt.

Das negative Vorurteil über die Rolle muslimischer Frauen, welches oft durch Medien verbreitet wird, leitet sich aus der Unwissenheit des Rangs von Frauen im Islam ab und ist von einem kulturellen Imperialismus eingefärbt: Wie kann beispielsweise ein Rechtssystem, dass die Glaubens- und Religionsfreiheit verteidigen will und gleichzeitig das Tragen eines Kopftuches als einen Ausdruck dieser Freiheit untersagt, als aufgeklärt und gerecht gelten?

Zur Zeit des Propheten, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, waren Frauen in allen Lebensbereichen sehr aktiv und er hat nichts unternommen, sie davon abzuhalten. Es ist diese Qualität des Islam, die das Leben der meisten in diesem Buch beschriebenen Frauen prägte und zwar auf eine Art und Weise, die weit über die sprachliche Beschreibung hinausgeht. Und es ist diese Qualität des Islam, die durch die bestehende direkte Übermittlung prophetischer Weisheit aufrechterhalten wurde, die aufrichtige Muslime heute in ihrer eigenen Lebenszeit etablieren und erfahrbar machen wollen.

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Frauen verbesserten ihr Umfeld durch das islamische Stiftungswesen

(iz). In diesem Zeitalter müssen wir feststellen, dass es ein Vakuum bei genuin weiblicher Macht gibt. Im Folgenden stellt die Autorin das islamische Stiftungswesen als eine Option für das Handeln […]

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USA: Studie zur Integration und Pluralität in Moscheen

Diät

Washington (KNA). US-amerikanische Moscheen spiegeln offenbar immer stärker eine Pluralität des islamischen Glaubens in den USA wider. Das geht aus einer am 3. August veröffentlichten Studie des Institute for Social Policy and Understanding hervor. Basierend auf einer Kombination aus Interviews und Fragenkatalogen mit hunderten Führern von Moscheen kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass sie zu einem toleranten Verständnis des Islam neigen.

Dieses stütze sich „auf die fundamentalen Textquellen des Islam, ist aber offen für Interpretationen, die den Zweck des islamischen Gesetzes und moderner Gegebenheiten berücksichtigten“. Während in vielen anderen Ländern lediglich eine einzige Denkrichtung vorherrsche, vermischten Einwanderer in den USA Traditionen, um eine größere Gruppe an Gläubigen zu erreichen.

Während dasselbe Institut im Jahr 2000 noch festgestellt hatte, dass in 53 Prozent der US-Moscheen Englisch gesprochen werde, stieg der Anteil auf 72 Prozent. Mehr als jedes zweite islamische Gotteshaus (51 Prozent) hatte demnach einen amerikanischen Politiker zu Gast, der zu der Gemeinde sprach. Das ist laut Ihsan Bagby, dem federführenden Autor der Studie, ein höheres Maß an politischem Engagement als in christlichen Gemeinden.

Moscheen beteiligten sich auch in hohem Maß an ökumenischen Initiativen, hieß es. In zwei von drei Gemeinden hätten außerdem Frauen einen Sitz im Vorstand: „Amerikanische Moscheen sind aus der Geschlechter-Perspektive mehr integriert als anderswo.“

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Was braucht es für lebendige Moscheen?

„Und diese eure Gemeinschaft ist eine einheitliche Gemeinschaft, und Ich bin euer Herr. So fürchtet Mich.“ (Al-Muminun, 52) „Du wirst die Gläubigen sehen, wie sie barmherzig miteinander und einander in […]

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