, ,

Wie nähert man sich dem Fastenmonat?

ramadan nähert fastenmonat

Der Fastenmonat kommt: In sehnsüchtiger Erwartung des Anfangs des gesegneten Ramadan, wünsche ich allen ein angenommenes und gereinigtes Fasten.

Wir beten dafür, dass diese Zeit eine Spanne der spirituellen Erneuerung wird. Eine Zeit, wenn man dazu in der Lage ist, für den vollen Nutzen der Göttlichen Geschenke, die den Anbetenden angeboten werden.
Diejenigen, die nicht in der Lage waren, sich in den beiden Monaten Rajab und Scha’ban auf den Ramadan vorzubereiten, sollten insbesondere den Ramadan gewissenhaft umsetzen.

Beachten wir die folgende Worte des Dichters: „Horche! O du, der nicht damit zufrieden war, im Radschab falsche Handlung zu vollziehen. Seine Rebellion gegen seinen Herrn musste während der Dauer das Scha’bans anhalten. Der Monat des Fastens ist nun gekommen, um dir Schatten und Schutz zu geben. Verwandle ihn nicht in einen Monat der falschen Taten. Lies den Qur’an und verherrliche (Allah), mit eifriger Zunge. In der Tat! Er ist ein Monat der Verherrlichung und des Qur’an. Verneine die Leidenschaften deines Körpers und suche das Heil deiner Seele. Irgendwann wird die Erde den Körper verzehren. Wie viele Verstorbene hast du gesehen, die fasteten – in deiner Familie, bei deinen Nachbarn und Brüdern? Der Tod hat sie ausgelöscht, und dich zurückgelassen. Sei ernsthaft, denn die Lebenden sind den Toten nah. Du erfreust dich an der Kleidung des ‘Ids [Feiertag am Ende des Ramadans], die nun für den Feiertag geschnitten wird. Aber bald wird sie dein Totenkleid sein. Wie lang kann eine Person in ihrer weltlichen Behausung glücklich sein? Bedenke, dass ihre endgültige Heimat das Grab ist.“

ramadan 2025 taqwa

Foto: Yuri A./Shutterstock

Wir hoffen, dass der Ramadan für uns ein Mittel des spirituellen Aufstiegs ist. Wenn dies geschieht, und unsere körperlichen Leidenschaften abnehmen, können wir uns in jener Art des Fastens üben, wie sie von unseren rechtgeleiteten Vorläufern beschrieben wurde:

„Fastet eurer gesamtes Leben. Macht den Tod zu eurem ‘Id! Das Leben selbst ist ein Fasten für die Rechtgeleiteten. Denn es besteht im Fernbleiben von verbotenen Lüsten. Wenn der Tod zu ihnen kommt, dann endet ihr Fasten. In diesem Augenblick finden sie den Neumond des Festtages.“

In Nachfolge der prophetischen Sunna

Es ist für alle Muslime empfehlenswert, die prophetischen Gewohnheiten (Sunnan) des Ramadan zu befolgen. So sollten sie versuchen, eine Mahlzeit vor Sonnendämmerung (Sahur) zu sich zu nehmen, egal wie klein sie auch sein mag, und sich gleichermaßen dabei beeilen, das Fasten so früh wie möglich zu brechen. Der Sinn dieser Zeit besteht auch in der Steigerung des Gehorsams.

Dies wird dadurch erreicht, dass wir gewissenhaft an den Regeln bezüglich des Fastens festhalten. „O ihr, die ihr Iman habt. Das ist euch vorgeschrieben, so wie es jenen vorgeschrieben wurde, die euch vorausgingen, damit ihr Taqwa haben möget.“ (Al-Baqara, 183)

Ebenso sollten wir uns gegenseitig dazu anhalten, gerade jetzt großzügig zu sein. Unser geliebter Prophet, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, war schon üblicherweise überragend großzügig. Im Ramadan war er sogar noch freigiebiger. Ibn ‘Abbas, möge Allah mit ihm zufrieden sein, überlieferte:

„Der Prophet war der großzügigste aller Menschen. Er war im Ramadan noch freigiebiger, wenn Jibril [der Erzengel Gabriel] ihn besuchte und mit ihm den Qur’an durchging. Jibril kam zu ihm in jeder Nacht des Ramadans und ging den Qur’an mit ihm durch. Während dieser Augenblicke war der Gesandte Allahs noch großzügiger als der ungehindert wehende Wind.“ (Al-Bukhari und Muslim)

Der Qur’an im Mittelpunkt

Wir sollten jeden ermutigen, den Qur’an mindestens einmal durchzulesen. Diejenigen, die die arabische Schrift beherrschen, sollten es auf Arabisch tun, selbst wenn sie dessen Bedeutung nicht voll verstehen. Auch sollten sie die jeweilige Übertragung der Bedeutungen in ihrer Muttersprache studieren.

Denen, welche die arabische Schrift nicht beherrschen, rate ich, trotzdem eine Übertragung studieren. Der Ramadan ist, neben vielen anderen Dingen, eine Feier des Qur’an. Wir sollten uns dieser Feier anschließen, indem wir während dieses gesegneten Monats häufig im Buch Allahs lesen.

Unsere Imame, Malik, Abu Hanifa, Asch-Schafi’i und andere, unterichteten während des Ramadans weder Hadithwissenschaften noch islamisches Recht (Fiqh). sondern widmeten sich ausschließlich dem Qur’an.

Allah sagt über Sein Majestätisches Buch: „Der Monat Ramadan ist es, in dem der Qur’an als Rechtleitung für die Menschen herabgesandt worden ist und als klarer Beweis der Rechtleitung und der Unterscheidung.“ (Al-Baqara, 185)

engel

Foto: quickshooting, Adobe Stock

Den inneren Frieden bewahren

Alle sollten ermutigt werden, sich im Ramadan vor dem Schaden zu hüten, den die Zunge anrichten kann. In seinem Hauptwerk „Ihya ‘Ulum Ad-Din“ (Wiederbelebung von den Wissenschaften des Dins) benennt Imam Al-Ghazali diese Gefahren wie folgt:

• Übermäßiges Reden,
• Sprechen über falsche Taten,
• Streit und Anfechtungen,
• Unnötige ausgeschmückte Rede,
• Beleidigende oder frivole Sprache,
• Erweckung des Fluchs von Allah gegen jemand anderen,
• Frivoler Gesang oder die Rezitation unmoralischer Dichtung,
• Übertriebene Späße,
• Sarkasmus und Entwürdigung,
• Weitergabe von Geheimnissen,
• Falsche Versprechen,
• Lügen und falsche Eide,
• Verleumdung und üble Nachrede,
• Die Verschlechterung der Beziehung der Menschen untereinander durch die eigene Rede,
• Das Lob von jemandem, der es entweder nicht verdient hat oder nicht in der Lage ist, bescheiden zu bleiben,
• Sprechen über Themen und Vorstellungen, bei denen man weder das notwendige Wissen hat oder die Sprachfähigkeit, die dafür notwendig wäre, und
• Rede von einfachen Leuten in Fragen, die die Domäne von Spezialisten sind.

Möge Allah uns vor diesen Schädigungen während und nach dem Ramadan bewahren. Der Prophet, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, sagte: „Wer daran scheitert, die schädliche Rede zu lassen und dann nach ihr handelt, von dem verlangt Allah auch nicht, dass er das Essen und Trinken sein lässt.“ (Al-Bukhari)

Foto: hussein, Adobe Stock

Empfehlungen

Wir sind dazu aufgerufen, alle Streitigkeiten, Auseinandersetzungen und unnötigen Verstrickungen während dieses gesegneten Monates sein zu lassen. Dies ist die Zeit für tiefe Anbetung und Hinwendung zu Allah.

Es ist für uns empfehlenswert, getrennte Beziehungen oder Verwandtschaftsgrade wieder zu beleben, die vernachlässigt wurden. Dies ist eine Zeit, in der der sanfte Wind der Göttlichen Hilfestellung weht. Jede gute Sache, die wir im Ramadan angehen, wird – wenn Allah es will – ihre Früchte tragen.

Gleichfalls ist es nicht nur Tradition, sondern auch empfehlenswert, in dieser Zeit einfach und leicht zu essen. Man sollte die Absicht fassen, unnötige und allgemein ungesunde Nahrung nicht zu essen. Pizza, Eiscreme, Fast-Food, Gebäck, Fritiertes und Softdrinks sollten stehen bleiben.

In manchen Regionen der muslimischen Welt artet das eigentlich simple Mahl zum Fastenbrechen in ein Gelage aus, und in einigen Regionen haben sich sogar zwei warme Mahlzeiten vor dem Schlafengehen eingebürgert. So kommt es, dass nicht wenige Muslime im Ramadan sogar zunehmen, statt an Gewicht zu verlieren.

Wer es gewohnt ist, viel Fernsehen zu schauen oder kommerzielle Musik zu hören, ist gut beraten, diese Dinge im Ramadan aufzugeben. Sie lenken uns von der Erinnerung an Allah auf jeden Fall ab. Während dieser besonderen Zeit, wenn jeder Buchstabe des Majestätischen Qur’an, den wir rezitieren, belohnt wird, sollten wir uns damit beschäftigen, anstatt mit banalem Zeitvertreib.

Für Ehepaare ist es segensreich, sich gegenseitig an die spirituellen Elemente der Sunna im Ramadan zu erinnern, das heißt der Rezitation des Qur’an, der Teilnahme an Tarawih-Gebeten etc. Diejenigen, die gewohnt sind, im Ramadan extravagante Abendessen zu halten, sollten dies vermeiden, insbesondere wenn die Menschen in der Küche mit langen Stunden beschäftigt sind, anstatt ihre freiwillige Anbetung zu vollziehen.

Üblicherweise sind gerade die Frauen vom Kochen während des Fastens betroffen. Während es ohne Frage lobenswert ist, Gäste und andere mit Essen zu versorgen, damit diese ihr Fasten brechen können, so reichen Datteln, Wasser (oder auch Milch) und eine einfach zubereitete Mahlzeit aus.

Für jeden von uns zahlt es sich aus, an den freiwilligen Tarawih-Gebeten teilzunehmen. Der Prophet, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, sagte: „Für den, der während der Nächte im Ramadan im Gebet steht, werden seine/ihre Sünde ausgelöscht.“ (Al-Bukhari und Muslim)

Das Gebet ist ein Symbol für unser Leben. Der Ramadan ist eine großartige Zeit, die Macht des Gebets wieder zu entdecken und unsere Widmung für unseren Herrn durch das Gebet wieder zu erneuern.

, ,

Gedanken eines neuen Muslims zum Fastenmonat

neu muslim fastenmonat

Gedanken: Wie erlebt ein neuer Muslim seinen ersten Fastenmonat? Einer von ihnen hat es für uns aufgeschrieben.

(iz). Der Wecker klingelt. Es ist früh am morgen. Langsam wälze ich mich aus dem warmen Bett. Draußen vor dem Fenster herrscht Dunkelheit. Ich gehe in die Küche, esse und trinke. Dann verrichte ich das Morgengebet. Schließlich betrete ich den Balkon, beobachte, wie der Tag anbricht, während mich ein Gefühl der Freude und Erwartung durchströmt. Im vergangenen Oktober bin ich Muslim geworden. Es ist mein erster Ramadan. Von Mustafa Hebbel*

Na gut, je nachdem, wie man die Situation betrachtet, ist es mein zweiter. Als ich im vergangenen Jahr mit dem Gedanken spielte Muslim zu werden, stand gerade der Fastenmonat vor der Tür. Den wollte ich mir nicht entgehen lassen.

Foto: Myvisuals, Adobe Stock

Abends besuchte ich die Moscheen, aß und trank mit den Gläubigen, genoss die Gemeinschaft und führte zahlreiche interessante Gespräche über den Islam. Zum ersten Mal nahm ich an den Gebeten teil. Es war eine großartige, intensive Zeit, die meine Überzeugung stärkte, endlich den richtigen Weg gefunden zu haben.

Aber ich war damals eben noch kein überzeugter Muslim. Der Ramadan war für mich ein Spiel, ein Versuch, ein Herantasten. Ich erforschte die Wunder dieser heiligen Zeit, wie ein Kind, das ein schönes neues Spielzeug erhält, dessen Funktion aber nicht sofort ganz durchschaut.

Ich fastete zwar, aber nicht über die komplette Zeitspanne. Die ersten Tage nahm ich das Frühstück wie immer zu mir, lange nachdem die Sonne aufgegangen war. Erst dann verzichtete ich auf Essen und Trinken, bis der Abend hereinbrach. Ich wollte mich nicht übernehmen.

Das Fasten ist ja eine nicht zu unterschätzende Anstrengung. Im Laufe des Ramadan machte ich Fortschritte und fastete schließlich die vorgegebene Anzahl an Stunden.

Leider beging ich auch Fehler. Eine nichtmuslimische Arbeitskollegin feierte zum Beispiel Geburtstag und brachte Kuchen mit in die Redaktion. Freudig strahlend fragte sie mich, ob ich ein Stück haben wollte. Ohne weiter darüber nachzudenken sagte ich ja.

Nur Millisekunden später, als die Kollegin ins Nebenzimmer lief, um mir die Leckerei zu bringen, erinnerte ich mich, dass ich ja nichts essen sollte. Ich wollte die Frau nach meiner Zusage aber nicht beleidigen. Also aß ich den Kuchen, den sie mir reichte. Egal, dachte ich mir, ich übe ja nur und bin noch kein überzeugter Muslim.

Jetzt ist wieder Ramadan. Jetzt bin ich überzeugter Muslim. Jetzt will ich es richtig machen. Jetzt will ich Fehler so gut wie möglich vermeiden. Geburtstagskuchen bei Tageslicht verschlingen? Das soll bitte der Vergangenheit angehören!

hunger ramadan fasten

Foto: Odua Images, Adobe Stock

Der erste Fastentag ist nicht einfach. Auf Essen zu verzichten stellt das kleinere Problem dar. Irgendwann am Mittag, meldet sich mein Magen knurrend zu Wort und fordert seine gewohnte Mahlzeit. Ich höre nicht auf ihn, lasse ihn toben. Er streitet noch öfter an diesem Tag mit mir, aber ich behalte die Oberhand.

Schwerer fällt mir, dass ich nichts trinken darf. Die Sonne scheint am ersten Fastentag. Es ist warm. Sehr warm, wenn man auf kühle Getränke verzichtet. Aus beruflichen Gründen muss ich in die Karlsruher Innenstadt, in der noch höhere Temperaturen herrschen. Mein Mund ist trocken. Ich bin ein bisschen müde und benommen, habe leichte Kopfschmerzen. Macht nichts. Ich stehe es durch.

Am frühen Abend muss ich eine weitere, unerwartete Prüfung meistern. Ein befreundeter Muslim ruft mich an. „Wollen wir uns nicht nächste Woche beim Fastenbrechen für die Geschwister um das Essen kümmern?“, fragt er ganz enthusiastisch. Dann zählt er etliche Gerichte auf, die wir mitbringen könnten. Leckere Gerichte. Mir läuft das Wasser im Mund zusammen.

Schließlich unterbreche ich ihn. „Bitte hör auf, ständig von Essen zu reden, ich faste jetzt seit Ewigkeiten und bin sehr hungrig“, ermahne ich ihn halb scherzhaft. Er lacht. Er versteht. Ihm geht es genauso. „Die letzten paar Stunden stehen wir auch noch durch“, ermuntert er mich.

Das tun wir. Der erste Fastentag ist geschafft. Der erste Schluck Wasser nach den langen Stunden der Enthaltsamkeit schmeckt unbeschreiblich gut. Das eigentlich eher bescheidene Mahl wirkt auf mich wie das Festessen eines Königs. Ich bin Allah dankbar, dass Er mich mit solchen wunderbaren Gaben beschenkt.

Dattel Fastentag

Foto: Freepik.com

In den folgenden Tagen bekomme ich das Hunger- und Durstproblem immer besser in den Griff. Das Fasten bleibt eine Anstrengung, aber Allah macht meine Mühen leichter. Auch dafür bin ich Ihm dankbar.

Weil die weltlichen Herausforderungen des Ramadan nun eher in den Hintergrund rücken, kann ich mich stärker auf die spirituellen Aspekte konzentrieren. Schnell entwickelt sich das allabendliche Tarawwih-Gebet zu einem Höhepunkt. Es beruhigt und entspannt mich.

Durch die vielen Raka‘at und die Predigten kann ich ganz tief in mir versinken. Ich genieße es, fühle mich Allah sehr nahe. Fast jeden Abend bete ich mit, auch wenn ich sehr müde bin. Ich will diese schönen Emotionen immer wieder erleben.

Ja, endlich sind wieder große Emotionen im Spiel, wenn ich an den Islam denke. Sie waren nie wirklich weg, traten aber in der Zeit vor dem Fastenmonat mehr und mehr in den Hintergrund. Meine Religion wurde eher eine intellektuelle Herausforderung für mich.

Wenn ich den Qur’an las, rührte mich seine sprachliche und inhaltliche Schönheit nur noch selten zu Tränen. Stattdessen löste die heilige Schrift eine Flut von Fragen in mir aus. Die Suche nach Antworten überschattete die doch auch sehr wichtigen Emotionen für den Islam zusehends. Jetzt sind sie wieder da. Meine Freude darüber ist grenzenlos.

botschaft

Foto: Yaqeen Institute

Bei einem Tarawwih-Gebet überwältigen mich meine Emotionen fast. Ich fühle mich, als würde ich auf Wolken schweben. So intensiv habe ich wohl nicht mehr empfunden, seit ich vor über einem Jahr in der Blauen Moschee in Istanbul war und die Gläubigen beim Nachmittagsgebet beobachtete.

Damals war ich noch kein überzeugter Muslim. Die Blaue Moschee übte aber eine unbeschreibliche Faszination auf mich aus, sodass ich stundenlang dort blieb. Das Gebet brachte mich zum weinen, so schön wirkte es auf mich.

Wenn ich heute an diesen Moment zurück denke, glaube ich, dass Allah mir damals ungewöhnlich nahe war. Hätte ich mich umgedreht, und würde Er sich uns in dieser Welt offen zeigen, dann hätte ich Ihn wohl direkt vor mir gesehen. Es war mein Erweckungsmoment. Damals beschloss ich, Muslim zu werden.

So intensiv konnte ich nie wieder empfinden. Beim Tarawih-Gebet an diesem Abend im Ramadan bin ich aber nahe daran. Ich habe wieder Tränen in den Augen.

Doch der Ramadan zeigt mir nicht nur die Schönheit des Islam in ungewöhnlicher Klarheit, er führt mir auch meine Sorgen und Probleme deutlich vor Augen. Der Schmerz, den sie auslösen, ist auf einmal so bestimmt wie ein Messer, das in meiner Brust steckt und eine klaffende Wunde reist.

Diese Erkenntnis ist irgendwie erschreckend, aber auch der Schlüssel zur Lösung. Jetzt, da ich das Messer sehe, kann ich es aus meinem Körper heraus ziehen und die Wunde verarzten. Ich hätte es schon viel früher tun sollen. Die scharfe kalte Klinge hat mich geschwächt. Jetzt geht es mir besser. Die Wunde ist vorerst nur notdürftig versorgt, aber das ist schon eine Erleichterung. Sie heilt.

Eines Abends treffe ich beim Fastenbrechen mit den Geschwistern einen deutschen Nichtmuslim. Er wirkt ein bisschen verunsichert, aber interessiert. Wir unterhalten uns. Er ist Student. Er erinnert mich daran, wie ich im letzten Jahr im Ramadan viele Eindrücke sammelte und meinen Weg suchte.

Der Student will zum großen Fastenbrechen an der Universität wiederkommen. Vielleicht findet er bei uns Muslimen früher oder später auch seinen Weg?

* Name auf Wunsch des Autoren geändert.

, ,

Die arabische Halbinsel bereitet sich auf den heiligen Monat Ramadan vor. Von Burkhard Jürgens

Bonn (KNA) In Arabien ticken die Uhren von Montag an wieder etwas anders: Dann beginnt der Ramadan, der Fastenmonat des Islam. In diesem Jahr stehen die Feiern und Predigten auch […]

IZ+

Weiterlesen mit dem IZ+ (Monatsabo)

Mit unserem digitalen Abonnement IZ+ – Onlineabo, Kombi Print & IZ+ or Das IZ-Förder-Abo können Sie weitere Hintergrundbeiträge, Analysen und Interviews abrufen. Gegen einen Monatsbeitrag von 3,50 € können Sie das erweiterte Angebot der Islamischen Zeitung sowie das ständig wachsende Archiv nutzen.

Abonnenten der IZ-Print sparen beim IZ+ Abo 50%.

Wenn Sie bereits IZ+ Abonnent sind können Sie sich hier einloggen.

* Einfach, schnell und sicher bezahlen per Paypal, Kredit-Karte, Lastschrift oder Banküberweisung. Das IZ+ Abo verlängert sich automatisch um einen Monat, wenn es nicht vorher gekündigt wurde. Sie können ihr bestehendes Abo jederzeit auf der Mein Konto-Seite kündigen.

, ,

Anbetung und Hinwendung durch den Verzicht

anbetung hinwendung ramadan

Anbetung und Hinwendung durch den Verzicht: Ramadan ist eine Zeit des Wandels und der Ausnahme. Zuallererst ist er eine erschütternde Erfahrung für unser Selbst. (iz). Vor Kurzem erzählte mir ein […]

IZ+

Weiterlesen mit dem IZ+ (Monatsabo)

Mit unserem digitalen Abonnement IZ+ – Onlineabo, Kombi Print & IZ+ or Das IZ-Förder-Abo können Sie weitere Hintergrundbeiträge, Analysen und Interviews abrufen. Gegen einen Monatsbeitrag von 3,50 € können Sie das erweiterte Angebot der Islamischen Zeitung sowie das ständig wachsende Archiv nutzen.

Abonnenten der IZ-Print sparen beim IZ+ Abo 50%.

Wenn Sie bereits IZ+ Abonnent sind können Sie sich hier einloggen.

* Einfach, schnell und sicher bezahlen per Paypal, Kredit-Karte, Lastschrift oder Banküberweisung. Das IZ+ Abo verlängert sich automatisch um einen Monat, wenn es nicht vorher gekündigt wurde. Sie können ihr bestehendes Abo jederzeit auf der Mein Konto-Seite kündigen.

, , ,

Triumph des Pragmatismus

(iz). Für die Muslime beginnt bald die segensreichste und intensivste Zeit des Jahres. Wie schon in der Vergangenheit wird allerdings auch der korrekte Beginn des ­Ramadans diskutiert beziehungsweise auf der […]

IZ+

Weiterlesen mit dem IZ+ (Monatsabo)

Mit unserem digitalen Abonnement IZ+ – Onlineabo, Kombi Print & IZ+ or Das IZ-Förder-Abo können Sie weitere Hintergrundbeiträge, Analysen und Interviews abrufen. Gegen einen Monatsbeitrag von 3,50 € können Sie das erweiterte Angebot der Islamischen Zeitung sowie das ständig wachsende Archiv nutzen.

Abonnenten der IZ-Print sparen beim IZ+ Abo 50%.

Wenn Sie bereits IZ+ Abonnent sind können Sie sich hier einloggen.

* Einfach, schnell und sicher bezahlen per Paypal, Kredit-Karte, Lastschrift oder Banküberweisung. Das IZ+ Abo verlängert sich automatisch um einen Monat, wenn es nicht vorher gekündigt wurde. Sie können ihr bestehendes Abo jederzeit auf der Mein Konto-Seite kündigen.

,

Ramadan-Beginn: Die Islamische Zeitung wünscht einen gesegneten Fastenmonat

(iz) Am morgigen Mittwoch, den 11. August, beginnt laut der Entscheidung des Koordindationsrates des Muslime (KRM) in Deutschland der Fastenmonat Ramadan. Während in weiten Teilen des Landes noch Ferien- und […]

IZ+

Weiterlesen mit dem IZ+ (Monatsabo)

Mit unserem digitalen Abonnement IZ+ – Onlineabo, Kombi Print & IZ+ or Das IZ-Förder-Abo können Sie weitere Hintergrundbeiträge, Analysen und Interviews abrufen. Gegen einen Monatsbeitrag von 3,50 € können Sie das erweiterte Angebot der Islamischen Zeitung sowie das ständig wachsende Archiv nutzen.

Abonnenten der IZ-Print sparen beim IZ+ Abo 50%.

Wenn Sie bereits IZ+ Abonnent sind können Sie sich hier einloggen.

* Einfach, schnell und sicher bezahlen per Paypal, Kredit-Karte, Lastschrift oder Banküberweisung. Das IZ+ Abo verlängert sich automatisch um einen Monat, wenn es nicht vorher gekündigt wurde. Sie können ihr bestehendes Abo jederzeit auf der Mein Konto-Seite kündigen.

,

Wie den Alltag beim Fasten gestalten?

(iz). Angesichts der aktuell immer länger – und wärmer – werdenden Fastentage im Ramadan, die bedeuten, dass das Fasten anstrengender wird, stellt sich die Frage, wie man richtig und bewusst […]

IZ+

Weiterlesen mit dem IZ+ (Monatsabo)

Mit unserem digitalen Abonnement IZ+ – Onlineabo, Kombi Print & IZ+ or Das IZ-Förder-Abo können Sie weitere Hintergrundbeiträge, Analysen und Interviews abrufen. Gegen einen Monatsbeitrag von 3,50 € können Sie das erweiterte Angebot der Islamischen Zeitung sowie das ständig wachsende Archiv nutzen.

Abonnenten der IZ-Print sparen beim IZ+ Abo 50%.

Wenn Sie bereits IZ+ Abonnent sind können Sie sich hier einloggen.

* Einfach, schnell und sicher bezahlen per Paypal, Kredit-Karte, Lastschrift oder Banküberweisung. Das IZ+ Abo verlängert sich automatisch um einen Monat, wenn es nicht vorher gekündigt wurde. Sie können ihr bestehendes Abo jederzeit auf der Mein Konto-Seite kündigen.

, , ,

Ramadan als Neuanfang: die jährliche Chance

neuanfang

Neuanfang: Jeder kommende Fastenmonat bietet uns allen die Chancen auf Erneuerung und spirituelle Verjüngung. (iz). Im kosmischen Geschick und seinem menschlichen Ausdruck, der Lebensweise des Islam, spielt der Ramadan eine […]

IZ+

Weiterlesen mit dem IZ+ (Monatsabo)

Mit unserem digitalen Abonnement IZ+ – Onlineabo, Kombi Print & IZ+ or Das IZ-Förder-Abo können Sie weitere Hintergrundbeiträge, Analysen und Interviews abrufen. Gegen einen Monatsbeitrag von 3,50 € können Sie das erweiterte Angebot der Islamischen Zeitung sowie das ständig wachsende Archiv nutzen.

Abonnenten der IZ-Print sparen beim IZ+ Abo 50%.

Wenn Sie bereits IZ+ Abonnent sind können Sie sich hier einloggen.

* Einfach, schnell und sicher bezahlen per Paypal, Kredit-Karte, Lastschrift oder Banküberweisung. Das IZ+ Abo verlängert sich automatisch um einen Monat, wenn es nicht vorher gekündigt wurde. Sie können ihr bestehendes Abo jederzeit auf der Mein Konto-Seite kündigen.