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40 Jahre muslimehelfen. Ein Aktiver berichtet

muslimehelfen

muslimehelfen: Gemeinsam Gutes bewirken. Das ist nicht nur ein schöner Gedanke, sondern seit nunmehr 40 Jahren gelebte Realität. 

Hinter jeder guten Tat, jedem Hilfsprojekt und Spende stehen Menschen, die sich mit Herz und Verstand für Bedürftige einsetzen. Doch wer genau steckt dahinter und wie sind wir aufgebaut? Von Soufian El Khayara

Zunächst ist muslimehelfen ein eingetragener, gemeinnütziger Verein – ähnlich wie viele Moscheevereine. Das bedeutet: Ein unentgeltlich arbeitender Vorstand, der von den Mitgliedern regelmäßig gewählt wird, trifft die strategischen Entscheidungen, trägt die rechtliche Verantwortung und sorgt dafür, dass alle Spenden satzungsgemäß ausschließlich für gemeinwohlorientierte Zwecke verwendet werden. Unterstützt wird der Vorstandsvorsitzende dabei durch einen ehrenamtlichen Kassenwart.

Für die operative Arbeit sorgen derzeit 16 Mitarbeitende, die in drei Hauptbereiche gegliedert sind: Projekte, Spenden (inklusive Spenderservice) sowie Verwaltung. Die Projektabteilung koordiniert Hilfsprojekte und steht im engen Austausch mit unseren Partnern vor Ort. Das Fundraisingteam informiert über die Arbeit und motiviert SpenderInnen, uns weiterhin zu unterstützen. Dazu gehören Grafikerinnen, die sämtliche multimedialen Inhalte gestalten. Die Verwaltung sichert alle buchhalterischen, organisatorischen und personalrechtlichen Abläufe ab.

Besonders stolz sind wir auf den hohen Frauenanteil: 13 von 17 Mitarbeitenden sind weiblich – das entspricht mehr als 75 %. Zwei der drei Abteilungen werden von ihnen geleitet.

Das Team ist so vielfältig wie unsere Spendergemeinschaft: Neben deutschen Muslimen arbeiten Menschen mit Wurzeln in der Türkei, Marokko, Tunesien, Algerien, Pakistan, Italien, Bulgarien und weiteren Ländern.

Manche sind in Deutschland geboren, andere als Erwachsene hierhergekommen. Diese kulturelle Vielfalt hilft uns, die Anliegen und Bedürfnisse der deutschsprachigen Muslime besser zu verstehen – und bringt sprachliche Fähigkeiten mit sich, die in unserer täglichen Arbeit von großem Nutzen sind.

erb

Foto: jcomp, freepik.com

So engagiert das Team ist – ohne internationale Partnerorganisationen wäre die Hilfsarbeit nicht umsetzbar. In den letzten vier Jahrzehnten haben wir unter anderem ein zuverlässiges Netzwerk in Afrika, Asien, Europa und dem Nahen Osten aufgebaut. Die Partner kennen die lokalen Gegebenheiten, wissen, wo Hilfe am dringendsten gebraucht wird, und sorgen dafür, dass unsere Projekte wirken.

Im vergangenen Jahr durften wir Spenden von rund 11.400 Unterstützern entgegennehmen, darunter etwa 2.690 regelmäßige Geber. Das ist ein großes Vertrauenszeichen – und ein starker Ansporn, noch besser zu werden. Auch online sind wir mit vielen von euch verbunden: 116.000 auf Facebook, über 3.000 auf Instagram, 1.700 auf X (ehemals Twitter) und rund 950 auf YouTube folgen uns und teilen unsere Vision: Barmherzigkeit, die ankommt.

Ich bin seit mehr als elf Jahren bei muslimehelfen, und die humanitäre Arbeit, die hier geleistet wird, ist für mich zu einem festen Bestandteil meines Lebens geworden. Die Aufgabenbereiche haben sich im Laufe der Zeit verändert, doch manches ist eine Konstante geblieben.

Ich habe miterlebt, wie aus ersten Planungen und guten Absichten konkrete Pläne entstanden sind, die tausende Kilometer entfernt bedürftige Menschen erreichen und dafür bin ich unendlich dankbar.

Durch die Berichterstattung über unsere Hilfsprojekte habe ich gelernt, dass jede Spende nicht nur eine Zahl auf einem Konto oder in einer Exceltabelle ist, sondern ein Zeichen von Hoffnung, das von Herzen kommt. (mh)

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Kann man zu empathisch sein?

Kennen Sie die Aussage „Wenn du verletzt bist, bin ich verletzt“? Zweifelsohne ist das gut gemeint. Jedoch verstärkt sie die Schwächung wichtiger Grenzen und missversteht Mitgefühl komplett. Uns wird oft […]

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Erfolgreiche Bilanz: Rund 25.000 Muslime und Nichtmuslime engagierten sich bei „Speisen für Waisen“

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„Gemeinsam essen, gemeinsam helfen“ – unter diesem Motto ging die größte bundesweite Spendenaktion der Hilfsorganisation Islamic Relief Deutschland erfolgreich zu Ende. Fast 230.000 € konnten für bedürftige Waisenkinder weltweit gesammelt werden.

Köln (IRD). Angesichts der Krisen weltweit ist die bundesweit einzigartige interkulturelle Hilfsaktion „Speisen für Waisen“ ist auch im elften Jahr erfolgreich. Rund 25.000 Menschen beteiligten sich jüngst an der Hilfsaktion. So begegneten sich diesen Herbst unter dem Motto „Gemeinsam essen, gemeinsam helfen“ wieder bundesweit Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Religion am gedeckten Tisch, kamen miteinander ins Gespräch und sammelten Spenden für Waisenkinder in Not.

Nuri Köseli, der die Kampagne verantwortet, zieht eine positive Bilanz: „In diesen Krisenzeiten ist es besonders wichtig, gemeinsam den Ärmsten dieser Welt zu helfen. Dank der großzügigen Spenden können Waisenkinder wieder zur Schule gehen, erhalten notwendige medizinische Versorgung und können gemeinsam mit ihrer Familie ernährt werden.“

Nach einer zweijährigen pandemiebedingten Pause war ein großes gemeinsames „Speisen für Waisen“ der Hilfsorganisation ein besonderes Highlight. Über 100 Gäste folgten vergangene Woche der Einladung ins Bürgerzentrum Ehrenfeld, um für den guten Zweck zu speisen und gemeinsam zu feiern. Neben dem gemeinsamen Essen sorgte ein unterhaltendes Programm aus Redebeiträgen, Live-Musik und Poetry-Slam für eine feierliche Stimmung.

Tarek Abdelalem, Geschäftsführer von Islamic Relief Deutschland, freut sich über den gelungenen Abschluss der Aktion: „Es freut uns sehr, nach einer so langen Zeit unsere jährliche Spendenaktion wieder mit einem krönenden Abschluss beenden zu können. Waisenkinder zu unterstützen, ist vielen Menschen ein wichtiges Anliegen. Gemeinsam Gutes tun ist persönlich doch am schönsten.“

Die bundesweite Hilfsaktion „Speisen für Waisen“ fand bereits zum elften Mal statt: In den letzten Jahren nahmen mehr als 200.000 Menschen in Deutschland daran teil, um Waisenkinder in Not mit einer Spende zu unterstützen. Mit ihrem Waisenprogramm erreicht die Hilfsorganisation Islamic Relief als Teil eines weltweiten Netzwerks mehr als 60.000 Kinder in 27 Ländern. 

Pakistan: Muslime in Deutschland spenden großzügig

(iz). Entgegen dem allgemeinen Trend, wonach die private Spendenbereitschaft für die Opfer der pakistanischen Flutkatastrophe nur sehr schleppend anlief, haben Muslime in Deutschland bisher große Hilfsbereitschaft für ihre muslimischen Schwestern […]

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"Wo man helfen muss!": Nach dem Ende der Kampfhandlungen stellt sich die Frage nach dem Wiederaufbau. Von Jana Wiesenthal

(IR). Der Konflikt im Gazastreifen forderte viele Menschenleben, hinterließ eine zerstörte Infrastruktur – und vor allem gestörte Kinderseelen. Jedes dritte Opfer war dabei ein Kind. Dieser Konflikt hat viele von […]

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Der neu gegründete „Grüne Halbmond“ möchte soziale Arbeit leisten. Von Yasin Alder

(iz). Der Bedarf an sozialen Dienstleistungen in verschiedenen Bereichen ist in Deutschland weiter im Steigen begriffen, auch seitens der muslimischen Bürger. Muslime waren bisher in den so genannten „karitativen“, sozialen […]

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