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Was ist Solidarität?

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Solidarität gilt den jungen Muslimen, die aus guter Absicht bei „Die wahre Religion“ mitmachten, nicht ihren Hintermännern. Die muslimischen Verbände sollen ihre Pflichten erfüllen, aber gegen unsachliche Angriffe verteidigt werden.

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Dunkelhäutige Hände umfassen und halten eine weitere Hand.

Eine doppelte Krise?

Die muslimische Gemeinschaft in Deutschland steckt in einer doppelten Krise: Der Koordinationsrat ist „klinisch tot“, und Staatsverträge kommen nicht zustande. Einheit und Anerkennung blieben bislang aus.

Betende Männer auf einer Straße vor einer Moschee, im Vordergrund ein Imam im weißen Gewand, links Kameraleute.

Begegnung auf Augenhöhe?

Vor zehn Jahren brachte Wolfgang Schäuble die Deutsche Islamkonferenz auf den Weg. Die Zwischenbilanz: Der Plan der damaligen Bundesregierung hat funktioniert, aber heute fehlt vor allem noch die Vision.

„Momentan stagniert alles“

Moscheegemeinden organisieren sich als Verein, weil das deutsche Recht diese Form anbietet, sagt der Jurist Fazli Altin. In den Herkunftsländern sei die Moschee dagegen eine Moschee und kein Verein.

Debatte: Das Knirschen im Gebälk

Der Wandel muslimischer Gemeinschaften vom Migrations-Provisorium zum Neuaufbau wurde lange gefordert, aber kaum reflektiert. Der organisierte Islam blieb Improvisation und Reaktion auf äußeren Druck; lokale Moscheen vertreten die Mehrheit.

Sprecher sieht Reformbedarf

Nur fünf Pressemitteilungen und ein Statement veröffentlichte der KRM 2015. Sprecher Zekeriya Altuğ räumt ein, dem Rat fehlten Entscheidungsstrukturen und Personal; er repräsentiere nicht mehr die Vielfalt der Gemeinschaften.

Grau ist alle Theorie

Das Gerede sei zum konstituierenden Element der muslimischen Wirklichkeit geworden, vor allem über Personalien und Vertretungsansprüche. Mit ‘Abdullah ibn ‘Umar heißt es: „Sei aufrecht in deinem Din und lass die anderen reden.“