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Sudan: Machtkämpfe mit grausamen Folgen für die Zivilbevölkerung

Sudan Afrika

Die wenigen Informationen, die aus der Stadt El Faschir im Sudan nach außen dringen, sind äußerst besorgniserregend. Dort haben RSF-Einheiten die Macht übernommen. Droht dem Land der Zerfall?

Khartum/Bonn (KNA/iz). Die größte humanitäre Katastrophe der Welt spielt sich im Sudan ab – und sie droht, sich weiter zuzuspitzen. „Es ist katastrophal. Die Menschen werden abgeschlachtet“, sagt Marina Peter, Landesexpertin und Vorsitzende des Sudan- und Südsudan-Forums in Deutschland, im Gespräch mit der Katholischen Nachrichten-Agentur. Von Katrin Gänsler (mit zus. IZ-Material)

Sudan – bereits vorher die größte humanitäre Katastrophe der Welt

Schon jetzt sind nach Angaben der UNO rund zwölf Mio. Menschen auf der Flucht. Zehntausende starben seit Kriegsbeginn im April 2023. Über 30 sind auf humanitäre Hilfe angewiesen; vielerorts ist die Gesundheitsversorgung komplett zusammengebrochen; rund 14 Mio. Mädchen und Jungen gehen nicht mehr in die Schule.

Nun haben die paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF) die Stadt El Faschir, symbolträchtige Hauptstadt von Darfur im Westen des Landes, eingenommen. Am Sonntag wurden kurze Videos gepostet, die jubelnde RSF-Anhänger zeigen sollen. Die Miliz liefert sich seit zweieinhalb Jahren erbitterte Kämpfe mit den sudanesischen Streitkräften (SAF). Keine der beiden Kriegsparteien ist legitimiert.

Unzählige sitzen in El Faschir fest – apokalyptische Nachrichten von sudanesischen Quellen

UN-Angaben zufolge sitzen in El Faschir weiterhin rund 260.000 Zivilisten fest. Laut dem Welternährungsprogramm WFP sind sie seit 16 Monaten von Nahrung, Wasser und medizinischer Versorgung abgeschnitten.

Bereits am Montag warnte das IKRK auf X vor den Folgen der fortgesetzten Schutzlosigkeit von hunderttausenden Menschen, die in der lange umkämpften Stadt festsitzen. Man habe seit Beginn des Krieges, so seine Präsidentin Spoljaric, beobachten können, das bei jeder Eroberung eines Ortes Gewalt gegen die Bevölkerung ausgeübt worden sei.

Sie rufe alle Parteien dazu auf, ihre Verpflichtungen unter dem Völkerrecht einzuhalten. Zivilisten müssten geschützt werden – egal, ob sie bleiben oder fliehen. Sie müssen Zugang zu lebensrettender Hilfe und humanitären Organisationen bekommen.

Am Nachmittag des 28. Oktobers teilte das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) mit, Fliehende seien Erpressung, Raub, willkürlicher Haft und Schikanen ausgesetzt. Frauen und Mädchen erlitten sexuelle Gewalt durch Milizionäre. Es gebe Nachrichten von Exekutionen in El Faschir. „Wir wissen nicht, was passiert“, sagt auch Peter. Es drohten Verhältnisse wie in Somalia.

Während Vertreter von NGOs und internationalen Hilfsorganisationen noch an die RSF appellieren, scheint ein groß angelegtes Massaker nicht unwahrscheinlicher zu werden. Nach Ansicht von Aktivisten und OSINT-Quellen lasse sich an Satellitenbildern erkennen, dass marodierende Einheiten von Haus zu Haus zögen, und dabei die in der Falle sitzenden Zivilisten massakrierten.

Das El Fasher Resistance Committee ist eine zivilgesellschaftliche Aktivistengruppe in der Hauptstadt des sudanesischen Bundesstaates Nord-Darfur, die sich aus lokalen Bürgern zusammensetzt und im Kontext des aktuellen Bürgerkriegs eine koordinierende, dokumentierende und humanitäre Rolle übernommen hat.

Gestern verbreiteten sie eine Meldung auf X, wonach Patienten und Verwundete im Saudischen Krankenhaus der Stadt aussortiert und ermordet worden seien. Verletzte hätten keinerlei Chance mehr auf Überleben, da sie keine Hilfe und Versorgung bekommen könnten.

Jemen Hochzeit Schüsse

Foto: Freepik.com

Wer liefert eigentlich die Waffen für den Krieg?

Zu den wichtigsten Fragen im Verständnis eines bewaffneten Konflikts gehört die nach den Quellen von Waffen, Ausrüstungen, Trucks etc. Am Sonntag ließ ein Bericht der kanadischen Tageszeitung „The Globe and The Mail“ aufhorchen. Demnach würden RSF-Einheiten Fahrzeuge eines kanadischen Unternehmens einsetzen.

Die sudanesische Regierungsarmee (SAF) und die Rapid Support Forces (RSF) werden jeweils von unterschiedlichen internationalen Akteuren unterstützt. Die RSF erhält ihre entscheidende militärische Unterstützung aus den VAE, die Waffen, Drohnen und gepanzerte Fahrzeuge ins Land liefern.

Viele dieser Rüstungsgüter stammen ursprünglich von chinesischen Herstellern und gelangen vermutlich über die VAE an die RSF. Auch Schmuggelrouten über Libyen und Tschad spielen für den Waffen- und Nachschubverkehr der RSF eine Rolle. Zur Finanzierung nutzt die RSF ein Netzwerk von Firmen in den Emiraten und profitiert maßgeblich vom sudanesischen Goldexport.​

Die sudanesische Armee (SAF) wird vor allem von Ägypten militärisch unterstützt – durch direkte Waffenlieferungen und logistische Hilfe. Hinzu kommen Russland, Iran, die Türkei und in begrenztem Maße Saudi-Arabien, die Waffen, Drohnen und militärtechnisches Gerät beistellen. 

Russische Waffenlieferungen laufen teils über frühere Wagner-Strukturen; zudem baut Russland gerade einen Stützpunkt am Roten Meer aus.

Deutsche Waffen sind im Sudan vorrangig in Form von Altbeständen präsent, vor allem das Sturmgewehr G3 von Heckler & Koch, das ursprünglich direkt an die sudanesischen Streitkräfte geliefert wurde und dort bis heute im Einsatz ist. Diese Gewehre gelangen inzwischen oft über Drittländer wie Saudi-Arabien oder die Vereinigten Arabischen Emirate auch in die Hände der Rapid Support Forces (RSF). 

Es gibt darüber hinaus Hinweise, dass sogar moderne G36-Gewehre, einst Standard der Bundeswehr, im Sudan aufgetaucht sind – dokumentiert durch Bildmaterial, das sudanesische Befehlshaber mit diesen Waffen zeigt. Neue offizielle Lieferungen direkt aus Deutschland an das Land sind in den vergangenen drei Jahrzehnten nicht erfolgt. Doch der deutsche Rüstungssektor beliefert weiterhin Golfstaaten, die eine wichtige Rolle als Waffenweiterleiter im aktuellen Bürgerkrieg spielen.

Die Endverbleibsregelungen, die den Verbleib von Rüstungsgütern eigentlich absichern sollen, werden dadurch faktisch umgangen und machen deutsche Technik in der Region weiterhin sichtbar.

Für Massaker an der Zivilbevölkerung werden erfahrungsgemäß meist keine hochkomplexen Waffensysteme benötigt. Historische und aktuelle Konflikte zeigen, dass einfache Handfeuerwaffen, Macheten oder leicht verfügbare Munition und Fahrzeuge für systematische Gewalt gegen Zivilisten ausreichen.

Insbesondere in Bürgerkriegen und Gewaltsituationen wie im Sudan kommen häufig Sturmgewehre älterer Bauart, leichte Maschinenwaffen, Granaten und improvisierte Sprengsätze zum Einsatz. Die größte Gefahr für zivile Opfer geht zumeist von der gezielten, koordinierten Gewaltanwendung durch bewaffnete Gruppen mit grundlegender Ausrüstung aus, nicht von High-Tech-Waffen.

Foto: Agence France-Presse, via Wikimedia Commons | Lizenz: Universal Public Domain

Die Wurzeln des Krieges

Die Wurzeln des Krieges gehen zurück bis in die Kolonialzeit. Grenzen wurden willkürlich gezogen. Mit Khartum entstand ein starkes Zentrum; bestimmte Eliten wurden gefördert. Doch drumherum: viel Armut und mangelnde Bildung.

Auch komme, so Peter, die Frage nach der Identität hinzu. „Der Sudan wurde als ‘arabisches Land’ angesehen. Dabei gibt es auch schwarz-afrikanische Bevölkerung im Land.“ Bereits 2011 wurde der Südsudan unabhängig; das führte auf keiner Seite der Grenze zu Entspannung, im Gegenteil.

Einen kurzen Hoffnungsschimmer gab es im Jahr 2019, als Langzeitherrscher Omar al-Baschir nach Massenprotesten zum Rücktritt gezwungen wurde. Während der Übergangszeit unter Abdala Hamdok als Ministerpräsident putschte 2021 General Abdel Fattah al-Burhan, damals noch gemeinsam mit dem RSF-Kommandeur Mohamed Hamdan Daglo, „Hemeti“ genannt. Doch interne Machtkämpfe eskalierten und führten in den aktuellen Krieg.

Vieles dreht sich um Rohstoffe

Der rohstoffreiche Sudan (Bevölkerung 50 Millionen) – Gold ist für beide Kriegsparteien entscheidend – ist längst zum Spielball ausländischer Mächte geworden. Söldner aus zahlreichen Staaten sind vor Ort.

Zentral sind die Vereinigten Arabischen Emirate, die als Hauptunterstützer der RSF gelten. Das Land baut seinen Einfluss in der Region strategisch aus und argumentiert, man wolle eine islamistische Regierung verhindern. Tatsächlich sind sie an Rohstoffen und fruchtbarem Ackerland interessiert.

Während die Welt auf El Faschir schaut, war es in den Nuba-Bergen an der Grenze zum Südsudan zwischenzeitlich einigermaßen ruhig. Doch auch dort sind die Auswirkungen des Krieges spürbar.

Zum einen hätten Drohnenangriffe im Oktober zugenommen: „Sie sind lautlos. Das ist für die Zivilbevölkerung besonders gefährlich“, sagt Bernd Göken, Geschäftsführer der Organisation Cap Anamur mit Sitz in Köln. Seit mehr als 25 Jahren betreibt sie ein Krankenhaus in den Nuba-Bergen.

Foto: yiannisscheidt, Shutterstock

Es fliehen noch mehr Sudanesen

Zum anderen beobachtete das Krankenhauspersonal einen starken Zustrom von Binnenflüchtlingen in der Region. Fast eine Million Binnenflüchtlinge sollen es seit Kriegsbeginn sein.

„Die Folgen sind extrem“, sagt Göken – Hunger, unterernährte Kinder, der Ausbruch von Cholera. Schwierig mache es auch die schlechte Informationslage. „Man hört immer nur ein bisschen. Doch das lässt Schlimmes erahnen.“

Marina Peter hat dennoch Hoffnung, dass es Frieden geben kann. Sie setzt auf die Zivilbevölkerung. „Es gibt sehr viele zivilgesellschaftliche Organisationen, die engagiert sind.“

Zuletzt erhielten die Aktivisten der Sudan Emergency Response Rooms den alternativen Nobelpreis. Nach Einschätzung Peters braucht es eine sudanesische Lösung. „Die Menschen wollen diesen Krieg nicht und unterstützen ihn auch nicht.“

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Angriffe mit intensiver Härte fortgesetzt: Opferzahlen steigen rasant weiter

Angriffe

Angriffe auf Gaza: Nach der Fortsetzung der Angriffe ist der ganze Gazastreifen betroffen. 2 Mio. sind auf der Flucht.

Gaza/Tel Aviv/Berlin (dpa, iz). Die israelische Armee hat nach der Wiederaufnahme der Angriffe in Gaza ihre Operationen auf den Rest des Gebiets ausgeweitet. Momentan finden sie im Zentrum von Khan Younis statt.

Philippe Lazzarini, Leiter des UN-Hilfswerks UNRWA geht davon aus, dass die humanitäre Hilfe vor dem Zusammenbruch steht. „Die begrenzte humanitäre Hilfe, die uns gewährt wird, erschwert unsere Operationen. Die Belagerung könnte zu einer Haupttodesursache werden“, schrieb auf der Onlineplattform X.

„Eine weitere Welle der Vertreibung ist in #Gaza im Gange – die Situation wird jede Minute schlimmer. Es gibt keine ‘sichere‘ Zone, der gesamte #GazaStreifen ist zu einem der gefährlichsten Orte der Welt geworden. Nirgendwo gibt es Schutzräume, auch nicht bei @UNRWA , sind überfüllt“, schrieb die Organisation ebenfalls bei X.

Sanktionen USA Blinken

Foto: rawpixel.com / U.S. Department of State

US-Regierung geht von intensiven Attacken bis Januar aus

In der US-Administration wird laut einem Medienbericht davon ausgegangen, dass Israels massive Bodenoffensive im Süden noch bis zum Januar andauert. Wie CNN unter Berufung auf US-Regierungsbeamte berichtete, könnte Tel Aviv demnach in einigen Wochen zu einer „weniger intensiven, stark lokalisierten Strategie übergehen“, die auf spezifische Hamas-Terroristen und -Führer abziele.

Das Weiße Haus sei „zutiefst besorgt“ darüber, wie sich die israelischen Operationen in den nächsten Wochen entwickeln werden, wurde ein Beamter zitiert. Die Meinung der Weltöffentlichkeit wende sich zunehmend gegen die gegenwärtige Bodenoffensive, bei der Tausende von Zivilisten getötet werden, berichtete der Sender weiter.

Foto: A-One Rawan, Shutterstock

IKRK-Präsidentin Spoljaric mahnt Schutz von Zivilbevölkerung an

IKRK-Präsidentin Spoljaric forderte bei einem Besuch in Gaza am 4. Dezember den Schutz von Zivilisten und die Einhaltung der Kriegsgesetze. Sie bekräftigte die Forderung des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes nach der sofortigen Freilassung der Geiseln.

Spoljaric sagte: „Das Ausmaß des menschlichen Leids ist unerträglich. Es ist nicht hinnehmbar, dass die Zivilbevölkerung im Gazastreifen keinen sicheren Zufluchtsort hat, und angesichts der militärischen Belagerung ist derzeit auch keine angemessene humanitäre Hilfe möglich.

Ziel meines Besuchs ist es, die Bemühungen um eine Linderung der verzweifelten humanitären Lage voranzutreiben. Ich werde meine tiefe Besorgnis über die Notlage der Zivilbevölkerung zum Ausdruck bringen und betonen, dass das IKRK alles in seiner Macht Stehende tun wird, um ihr Leid zu lindern.

Wir haben dringend dazu aufgerufen, das Leben der Zivilbevölkerung auf allen Seiten im Einklang mit dem humanitären Völkerrecht zu schützen und zu respektieren, und ich wiederhole diesen Aufruf heute.“

Der Palästinensische Rote Halbmond (PRCS) leistet seit der Eskalation der Kämpfe im Gazastreifen unter extrem gefährlichen Bedingungen Krankenpflege und andere wichtige Gesundheitsdienste. „Viele Mitarbeiter von humanitären Organisationen und des Gesundheitswesens, darunter auch Mitglieder des PRCS, sind in den letzten Wochen bei der Ausübung ihrer Tätigkeit auf tragische Weise ums Leben gekommen.“

Foto: Anas-Mohammed, Shutterstock

Washington mahnt mehr Hilfslieferungen an

Zeitgleich mahnte ein Regierungssprecher die Regierung Netanjahu. Es müsse sich um mehr Hilfsgüter für den Gazastreifen bemühen. „Im Moment wird nicht genug getan“, sagte er am Dienstagabend. Die Zahl der Lastwagen, die derzeit ankomme, belaufe sich in etwa auf 100 pro Tag. Die Menge sei geringer als während der aabgelaufenen Feuerpause. „Sie muss höher sein.“

Das UN-Menschenrechtsbüro beklagte, dass die israelischen Angriffe, die auf zivile Infrastruktur abzielten oder diese träfen, „Anlass zu ernsten Bedenken hinsichtlich der Einhaltung des humanitären Völkerrechts gebe und „das Risiko von Gräueltaten“ erheblich erhöhe.

Nach Angaben des von der Hamas kontrollierten Gesundheitsministeriums sind inzwischen mehr als 16.200 Menschen in Gaza getötet worden. Unabhängig lässt sich dies gegenwärtig nicht überprüfen, die UN und Beobachter weisen aber darauf hin, dass sich die Zahlen der Behörde in der Vergangenheit als insgesamt glaubwürdig herausgestellt hätten.

Foto: Deutscher Bundestag, Marc Urban

Bundestagsvizepräsidentin Özoguz warnt vor sozialem Riss durch den Krieg

Bundestagsvizepräsidentin Aydan Özoguz sieht durch den Gaza-Krieg auch in Deutschland Spaltungen der Gesellschaft. „Ein tiefer Riss droht durch unser Land zu gehen. Viel Frustration auf allen Seiten, tief verletzt und verständnislos ziehen sich mehr und mehr Menschen zurück“, schrieb die SPD-Politikerin in einem Gastbeitrag für den „Tagesspiegel“ (Mittwoch).

Die einen – Jüdinnen und Juden – verstünden nicht, warum die Solidarität ihnen gegenüber nach dem Massaker vom 7. Oktober in Deutschland nicht noch deutlicher gezeigt werde. Andere beklagten, dass unschuldige Menschen in Gaza bombardiert würden. „«Was leider viel zu wenig Beachtung findet, ist, dass die Linien nicht ausschließlich und immer zwischen Menschen jüdischen und muslimischen Glaubens verlaufen.“

Es brauche diejenigen, die sich trauten, trotz widriger Umstände miteinander zu reden und zu streiten. „Die deutlich sagen: Wir verurteilen Terror und Terrororganisationen, wir stehen an der Seite des Staates Israel als Zufluchtsort für Jüdinnen und Juden weltweit. Wir verurteilen gleichzeitig jeden Generalverdacht und sind nicht immer mit allem einverstanden, was die israelische Regierung in Gaza oder dem Westjordanland macht.“ Das heiße für sie, selbstbewusst Verantwortung zu übernehmen.

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