Teures Zuckerfest – „Die neue Realität der einfachen Leute“
Erst Pandemie, nun hohe Lebensmittelpreise: Auch in diesem Jahr können nicht alle Muslime das Fest des Fastenbrechens ausgelassen feiern. Nicht nur die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs trüben die Feierstimmung. Von Cindy Riechau, Anne Pollmann und Arne Bänsch Riad/Tunis (dpa/iz). Volle Moscheen, leere Supermarktregale: Auch nach dem Ende des Fastenmonats Ramadan müssen sich viele Muslime in Verzicht […]
3.05.2022 .Redaktion 3 Min. Lesezeit
Foto: Pixel-Shot, Adobe Stock
Erst Pandemie, nun hohe Lebensmittelpreise: Auch in diesem Jahr können nicht alle Muslime das Fest des Fastenbrechens ausgelassen feiern. Nicht nur die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs trüben die Feierstimmung. Von Cindy Riechau, Anne Pollmann und Arne Bänsch
Riad/Tunis (dpa/iz). Volle Moscheen, leere Supermarktregale: Auch nach dem Ende des Fastenmonats Ramadan müssen sich viele Muslime in Verzicht üben. Wegen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine sind Lebensmittel vielerorts teuer und mitunter knapp geworden. Vor allem ärmere Menschen müssen sich deshalb bei dem am Montag begonnenen Fest des Fastenbrechens einschränken.
In den vergangenen beiden Jahren wurden Millionen Muslime weltweit bereits durch die Corona-Auflagen zur Zurückhaltung beim Eid al-Fitr gezwungen. Erstmals seit Beginn der Pandemie waren in diesem Ramadan wieder große Treffen erlaubt. Die Menschen kommen etwa zum Beten und Essen zusammen.
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