Verzerrte Bilder – Muslime im Kino
Muslime sind die am schnellsten wachsende sowie kulturell und ethnisch vielfältigste Religionsgemeinschaft der Welt. Doch laut einer neuen Studie, die heute veröffentlicht wurde, fehlen muslimische Charaktere auf der Leinwand. Wenn sie in populären Filmen auftauchen, werden sie mit gefährlichen Stereotypen dargestellt, die psychischen und physischen Schaden verursachen können. Von Merve Baker & Laila Massoudi Das […]
14.07.2021 .Redaktion 3 Min. Lesezeit
Foto: <a href=https://www.flickr.com/people/22007612@N05>Gage Skidmore</a>, via Wikimedia Commons | Lizenz: <a href=https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.en>CC BY-SA 2.0</a>
Muslime sind die am schnellsten wachsende sowie kulturell und ethnisch vielfältigste Religionsgemeinschaft der Welt. Doch laut einer neuen Studie, die heute veröffentlicht wurde, fehlen muslimische Charaktere auf der Leinwand. Wenn sie in populären Filmen auftauchen, werden sie mit gefährlichen Stereotypen dargestellt, die psychischen und physischen Schaden verursachen können. Von Merve Baker & Laila Massoudi
Das sind die Ergebnisse einer aktuellen Studie. Die Annenberg Inclusive Initiative der Universität von Südkalifornien hat 200 Filme untersucht, die von 2017 bis 2019 in den USA, Großbritannien, Australien und Neuseeland beliebt waren.
Laut ihrer Ergebnisse, so die AutorInnen des Berichts „Missing & Maligned: The Reality of Muslims in Popular Global Movies“ (Vermisst & Verunglimpft: Zur Wirklichkeit von Muslimen in weltweit beliebten Filmen), erhielten muslimische Charaktere 5,6 Prozent der Darstellung in australischen Filmen. Bei US-amerikanischen und britischen Filmen waren es gerade einmal 1,1 Prozent. In neuseeländischen Filmen des Untersuchungszeitraums tauchte kein einziger auf.
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