Neues Buch zur Weltgeschichte: Europa ja, aber ohne Legende

Volker Reinhardt legt eine Weltgeschichte aus zutiefst humanistischem und zugleich antikolonialem Geist vor.

5.05.2025 Konstantin Sakkas 5 Min. Lesezeit
weltgeschichte

Foto: Lucas Lemoine, Unsplash

(iz). Unironisch eine Geschichte der Welt vorzulegen, würde jedem anderen Autor wohl den Spott von Fachwelt und Lesern zuziehen – nicht so Volker Reinhardt, einem der größten gegenwärtigen deutschsprachigen Universalhistoriker.

Wo sonst als bei C. H. Beck, dessen seit Verlagsgründung 1763 meistverlegter Autor Reinhardt ist, und zwar in der populären Reihe Wissen erscheint sein Buch, quasi ein Großessay, der die Ansätze heute oft kaum mehr angemessen rezipierter universalgeschichtlicher Klassiker wie jener von Jacob Burckhardt oder Ernst H. J. Gombrich miteinander verbindet und auf die „Big History“ eines Yuval Harari gelehrt und kongenial antwortet.

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