Wir müllen die Schöpfung weiter zu

In der neuen multipolaren Weltordnung lassen einige Akteure ein wichtiges Abkommen über Plastikmüll scheitern

8.09.2025 Joachim Heinz 4 Min. Lesezeit
plastik müll

Foto: UNEP

(KNA/IPS). Es soll die Flut an Kunststoffmüll auf dem Planeten eindämmen: das UN-Plastikabkommen. Doch vorerst herrscht Ernüchterung. Nach knapp zwei Wochen endeten die jüngsten Verhandlungen in Genf ohne Ergebnis. Von Jake Johnson & Joachim Heinz

In der Schweizer Stadt sind am 15. August die Unterhandlungen zu einem UN-Vertragswerk ergebnislos beendet worden. Aus Teilnehmerkreisen hieß es, dass wie in früheren Verhandlungsrunden insbesondere erdölproduzierende Staaten nicht von ihrer Position abgewichen seien. Auch die USA hätten in Genf auf der Seite von Ländern wie dem Iran, Russland und Saudi-Arabien verhandelt. Plastik wird hauptsächlich aus Erdöl hergestellt.

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