AfD: Weiter Rufe nach „Brandmauer“

AfD: CDU-Chef Merz hat eine Debatte losgetreten über eine mögliche Kooperation seiner Partei mit der Partei in Kommunen.

18.08.2023 Leticia Witte 3 Min. Lesezeit
afd kulturkampf friedrich merz

Foto: <a href=https://kosinsky.eu/>Olaf Kosinski (konsinsky.eu)</a>, via Wikimedia Commons | Lizenz: <a href=https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/>CC BY-SA 3.0-de</a>

(KNA). Die Brandmauer müsse stehen bleiben, fordert demgegenüber Josef Schuster. Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, warnt die anderen politischen Parteien vor einem Entgegenkommen gegenüber der AfD.

Brandmauer zur AfD müsse stehen bleiben

Die Brandmauer müsse stehen bleiben; auf alle Vorschläge der AfD müsse mit einem kritischen Blick geschaut werden, sagte Schuster in einem Interview der „Welt“ im Zusammenhang mit der Debatte um Äußerungen von CDU-Chef Friedrich Merz. Zugleich warnte Schuster davor, auf kommunaler Ebene automatisch Vorschläge der AfD abzulehnen.

Foto: Wikiwand | Lizenz: CC BY-SA 4.0

Der Beauftragte der Bundesregierung gegen Antisemitismus, Felix Klein, sagte der „Jüdischen Allgemeinen“, eine Zusammenarbeit finde er problematisch und in vielen Bereichen nicht vorstellbar.

Herausforderungen der Kommunalpolitik

Schuster betonte: „Auf lokaler Ebene kann ein vernünftiger Vorschlag nicht nur deshalb abgelehnt werden, weil er von der AfD kommt. Auch kann ich mir vorstellen, dass es Mandatsträger von der AfD gibt, die auf kommunaler Ebene tatsächlich auch sinnvolle Vorschläge unterbreiten.“ Aber: „Sich hier mit der AfD gutzustellen und mögliche Kooperationen vorzubereiten, gar auf Stimmungslagen der AfD einzugehen, ist in meinen Augen der vollkommen falsche Weg.“

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