Als eine Hadsch noch beschwerlich war

Historische Fotos von der Hadsch sowie aus Mekka und Medina dokumentieren Zeitlosigkeit und Wandel.

5.06.2023 Laila Massoudi 2 Min. Lesezeit
Hadsch Mina

Foto: Library of Congress, Public Domain

(iz).Es gibt gute Gründe, warum die Pilgerfahrt nach Mekka (und Medina) die längste Zeit auch als „die beschwerliche Reise“ bezeichnet wurde. Sie konnte einem im sprichwörtlichen Sinne das Leben kosten. Auch aus diesem Grunde ist ihr Vollzug nur einmal im Leben verpflichtend.

Foto: Khalili Collections / CC-BY-SA 3.0

Hadsch: Aufnahmen dokumentieren den Wandel

In den vergangenen Zeitaltern lauerten – je nach Ursprungsland und Umständen – diverse Bedrohungen: Hunger und Durst auf der Strecke, Räuber und Wegelagerei, Krieg, Seuchen und Stürme, die regelmäßig Pilgerschiffe zum Kentern brachten.

Die Aufzeichnungen früherer Reisender sind voll dieser Gefahren. Und wer sie erfolgreich absolvierte, kam als „Hadschi“ und als ein veränderter Mensch heim. 

Noch im 19. Jahrhundert konnte eine Pilgerfahrt vor dem Bau der Hidschaz-Eisenbahn das Leben kosten. Und selbst Muslime, die in den 1970ern Jahren auf der Hadsch waren, berichten davon, wie in den Zeltlagern am Morgen die Leichen aufgebahrt zur Abholung gesammelt wurden.

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