Über den Beitrag des Ramadans zur Integration

Integration und Zugehörigkeit: Wie die Debatten auch verlaufen, der Ramadan gehört zu Deutschland.

04.08.2011 Cemil Şahinöz 5 Min. Lesezeit
Berichterstattung Berlin Sehitlik Moschee Hof Iftar Fastenbrechen integration

Öffentliches Fastenbrechen auf dem Gelände der Berliner Sehitlik-Moschee. (Foto: Ömer Sefa)

(iz). Vor Kurzem hatten wir noch die teilweise politische und teilweise polemische Debatte, ob der Islam denn Teil Deutschlands sei oder nicht. Was aber ganz gewiss schon lange zu Deutschland gehört, ist das Fasten im Ramadan.

Alljährlich gibt es pünktlich Ramadanbotschaften aus allen Kreisen. In vielen Moscheen wird gemeinsam mit den Nachbarn gefastet. Viele Vereine organisieren ein öffentliches Fastenbrechen, zu denen sie Nichtmuslime einladen.

Das Fasten im Monat Ramadan

Zunächst sei einmal gesagt, dass für das Fasten im Qur’an das Wort „Saum“ verwendet wird. Die richtige Übersetzung dieses Wortes wäre aber nicht „Fasten“, sondern „Enthaltsamkeit“. Der Muslim enthält sich in diesem Monat verschiedener Dinge.

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