Bürgerkrieg in Myanmar: Es geht auch um Rohstoffe

Viele muslimische Rohingya sind erneut auf der Flucht. Rakhine ist als Burmas Zugang zum Indischen Ozean von großer Bedeutung für die regierende Junta.

30.06.2024 Michael Lenz 3 Min. Lesezeit
myanmar

Screenshot: Arakan Army, YouTube

(KNA/IZ). Einmal mehr trifft es auch die muslimischen Rohingya. Mit der Eroberung der Stadt Buthidaung und ihrer Umgebung hat die Rebellenmiliz Arakan Army (AA) in Myanmar laut Medienberichten einen weiteren strategisch wichtigen Punkt im Teilstaat Rakhine eingenommen.

Muslimische Rohingya erneut von Gewalt betroffen

In der letzten Maiwoche waren weite Teile des größtenteils von muslimischen Rohingya bewohnten Buthidaung niedergebrannt und Zehntausende Menschen vertrieben worden.

Die AA ist die Miliz der buddhistischen Bevölkerungsmehrheit der Arakanesen in Rakhine. Mit Zehntausenden Kämpfern ist sie Teil einer landesweiten Offensive gegen die herrschende Militärjunta in Myanmar.

Unterdessen geraten die Rohingya zunehmend in Bedrängnis. Satellitenaufnahmen von Buthidaung zeigten in dieser Woche laut Einschätzung von Experten, dass praktisch die gesamte Stadt binnen kurzem durch Brände zerstört wurde.

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