Sudan: Frauen werden ins Visier genommen

Im April 2024 jährte sich der Konflikt im Sudan zum ersten Mal. Die Nation leidet immer noch unter dem brutalen Krieg gegen ihr Volk, wobei Frauen die Hauptlast der Zerstörung tragen.

30.06.2024 .Redaktion 3 Min. Lesezeit
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Foto: UNICEF | UN Photos

(Amaliah.com). Der anhaltende Krieg, der im April 2023 ausbrach, hat Millionen sudanesischer Frauen verschiedenen Formen geschlechtsspezifischer Gewalt ausgesetzt und einen Kreislauf der Verwundbarkeit und Unterdrückung in Gang gesetzt, der ihre wirtschaftliche Stärkung, Bildung und politische Teilhabe stark behindert. Von Nadia Awad

Sudan: Frauen werden Opfer des Krieges

Der Sudan erlebt derzeit die größte humanitäre Krise der Welt, mit der größten Anzahl an Binnenvertriebenen, die bei über 8,2 Millionen Menschen liegt, darunter etwa 105.000 Schwangere, was ein düsteres Bild zeichnet.

Die Hilfsorganisation Save the Children hat davor gewarnt, dass 230.000 Kinder, schwangere Frauen und junge Mütter in den kommenden Monaten an Hunger sterben könnten, wenn nicht dringend lebensrettende Mittel und Hilfe bereitgestellt werden, um ihre Bedürfnisse zu decken.

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat sexuelle und geschlechtsspezifische Gewalt epidemische Ausmaße angenommen und gefährdet über vier Millionen Frauen und Mädchen.

Neben den Kriegsverbrechen, die gegen die sudanesische Bevölkerung begangen werden, zeichnen Berichte über Vergewaltigungen, Übergriffe und Entführungen ein düsteres Bild der anhaltenden Gewalt und Straflosigkeit – insbesondere in Regionen wie Süd-Darfur.

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Foto: Shutterstock

Vergewaltigung als Kriegswaffe

Vergewaltigung wurde als Kriegswaffe eingesetzt, wobei junge Frauen in Geneina, West-Darfur, von RSF- und arabischen Milizen mit vorgehaltener Waffe angegriffen wurden.

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