Cheema & Mendel über die „Empörungsfalle“ – den anderen aushalten
Cheema und Mendel nehmen die „Empörungsfalle“ auseinander: Ihr Buch fragt, warum digitale Kommunikation so schnell Fronten bildet – und weshalb demokratischer Streit verlangt, den anderen auszuhalten.
27.09.2026 Laila Massoudi 4 Min. Lesezeit
Foto: Saba-Nur Cheema
(iz). Der Streit beginnt heute oft mit einem Fingerzeig auf dem Display. Ein Satz, ein Ausschnitt, ein Bild – und schon ordnen sich die Lager.
Wer dabei nicht zustimmt, wird nicht widerlegt, sondern verdächtigt. Wer zögert, gilt als feige. Wer eine Frage stellt, muss sich rechtfertigen, warum er nicht schon die richtige Antwort besitzt. Das Netz hat der öffentlichen Debatte Geschwindigkeit gegeben; es hat ihr aber häufig die Geduld genommen.
Weiterlesen mit dem IZ+ (Monatsabo)
Mit unserem digitalen Abonnement IZ+ – Onlineabo, Kombi Print & IZ+ or Das IZ-Förder-Abo können Sie weitere Hintergrundbeiträge, Analysen und Interviews abrufen. Gegen einen Monatsbeitrag von 3,50 € können Sie das erweiterte Angebot der Islamischen Zeitung sowie das ständig wachsende Archiv nutzen.
Abonnenten der IZ-Print sparen beim IZ+ Abo 50%.
Wenn Sie bereits IZ+ Abonnent sind können Sie sich hier einloggen.
* Einfach, schnell und sicher bezahlen per Paypal, Kredit-Karte, Lastschrift oder Banküberweisung. Das IZ+ Abo verlängert sich automatisch um einen Monat, wenn es nicht vorher gekündigt wurde. Sie können ihr bestehendes Abo jederzeit auf der Mein Konto-Seite kündigen.