Anmerkungen zur deutschsprachigen Islamliteratur: aus muslimischer Feder

Islamliteratur: Immer mehr Verlage, immer mehr klassische Werke, doch etwas fehlt. Ahmet Aydin schildert seine Eindrücke zum Schreiben der Muslime auf Deutsch.

25.09.2025 Ahmet Aydin 7 Min. Lesezeit
Islamliteratur schreiben

Foto: Adobe Stock

(iz). Immer mehr klassische Werke der islamischen Tradition liegen inzwischen in deutscher Übersetzung vor. Besonders hervorzuheben sind die Verlage Spohr und El Domiaty. Letzterer hat sich mit großer Ausdauer der Übersetzung zentraler Schriften von Al-Ghazali gewidmet, einem der bedeutendsten Denker und Sufis der islamischen Geistesgeschichte.

Dessen Werke wurden auch in Europa früh rezipiert. Gerade junge Musliminnen und Muslime zeigen heute ein bemerkenswert starkes Interesse an solchen Schriften, was sich an den Verkaufszahlen ablesen lässt.

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Foto: Royalty-Free | Corbis Library

Islamliteratur: Es tut sich was auf dem Markt

Dazu sind in den letzten Jahre zahlreiche neue Verlage entstanden. Ein Beispiel ist Maktabah, gegründet von jungen Theologen, die unter anderem Ataullah As-Sakandaris „Krone der Braut“ ins Deutsche übertrugen – ein Werk, das für seine spirituelle Tiefe und moralische Wegweisung geschätzt wird. Jüngst wurde in Osnabrück der Bayan-Verlag ins Leben gerufen.

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