Die Oscar-Verleihungen zwischen Napoleon und Sauron

(iz). Die Oscar-Verleihung 2020 ist in die Annalen der Geschichte eingegangen. Unter den vielen Artikeln, Essays, Nachrichtenberichten, Podcasts und zahllosen Memes tauchte ein Kommentar nicht auf, den ich mir gewünscht hätte: Ihre Zuschauerzahlen sind seit mehr als einem Jahrzehnt rückläufig. Was ist also überhaupt ihr Sinn? Mit zwei Jahren Verzögerung und nach einer weltweit übertragenen […]

5.05.2022 KO Masombuka 8 Min. Lesezeit

Foto: Pixabay.com | Lizenz: CC0 Public Domain

(iz). Die Oscar-Verleihung 2020 ist in die Annalen der Geschichte eingegangen. Unter den vielen Artikeln, Essays, Nachrichtenberichten, Podcasts und zahllosen Memes tauchte ein Kommentar nicht auf, den ich mir gewünscht hätte: Ihre Zuschauerzahlen sind seit mehr als einem Jahrzehnt rückläufig. Was ist also überhaupt ihr Sinn?

Mit zwei Jahren Verzögerung und nach einer weltweit übertragenen Ohrfeige möchte ich das weiterentwickeln und auf die Tatsache hinweisen, dass sie unser politisches System besser reflektieren, als wir uns eingestehen wollen. Hier werden die Ursprünge der Oscars, der Kontext ihrer Entstehung und historische Präzedenzfälle erörtert. Dann wird argumentiert, dass J.R.R. Tolkiens „Herr der Ringe“ etwas über sie zu sagen hat.

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