UNICEF sieht weltweit eine Epidemie der Fettleibigkeit

Weniger Gemüse, mehr Fast Food – das sind laut UN-Experten Gründe für den weltweiten Anstieg von Fettleibigkeit bei Kindern. Eine Region ist besonders stark betroffen.

01.10.2025 .Redaktion 2 Min. Lesezeit
Fettleibigkeit

Foto: Roman/Adobe Stock

(KNA). Erstmals sind weltweit mehr Kinder fettleibig als untergewichtig. Das geht aus dem am 10. September veröffentlichten Ernährungsbericht des UN-Kinderhilfswerks Unicef hervor.

Demnach sind etwa 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen (391 Millionen) zwischen fünf und 19 Jahren übergewichtig, 9,4 Prozent (188 Mio.) sogar fettleibig. Untergewichtig waren zuletzt 9,2 Prozent der Heranwachsenden – rund vier Prozent weniger als zu Beginn des Jahrtausends.

Fettleibigkeit ist den Angaben zufolge vor allem in Ländern mit hohen Einkommen ein Problem. In Chile seien 27 Prozent in der Altersgruppe adipös, in den USA und den Vereinigten Arabischen Emiraten 21 Prozent. In Deutschland seien die Zahlen relativ konstant mit leicht steigender Tendenz: rund ein Viertel der Kinder und Jugendlichen sei übergewichtig, acht Prozent fettleibig.

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