Wo steht die deutsche Islamliteratur?

Islamliteratur: Dr. Serdar Aslan über tiefes Lesen, die Notwendigkeit guter Prosa und warum der Lehrer gebraucht wird.

30.09.2025 Sulaiman Wilms 10 Min. Lesezeit
Islamliteratur

Foto: komsongsak/Adobe Stock

(iz). Dr. Serdar Aslan wurde 1988 in der Türkei geboren und wuchs im hessischen Wetzlar auf. Schon in der Schule interessierte er sich für die hiesige Islamliteratur. Er schloss ein Studium in Frankfurt in Islamischer Theologie sowie Erziehungswissenschaften ab.

Während er in der DITIB-Zentrale eine Fachbibliothek für islamische Studien mit aufbaute, begann er 2015 (Abschluss: 2020) seine Dissertation über den Versuch, „die gesamte deutschsprachige Koranliteratur in einer chronologisch angeordneten Bibliographie zu erfassen“.

Dr. Aslan widmet sich nicht nur seit vielen Jahren der Bibliografie dieser Literatur, sondern hat Bücher geschrieben und verlegt. Mit ihm sprachen wir über den Stand der hiesigen Islamliteratur, das Problem der Terminologie sowie die Notwendigkeit, die Inhalte klassischer Texte erklärend zu vermitteln.

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