Kurzmeldungen aus Ausgabe 357: von Trumps Gaza-Plänen bis zum Leiden im Sudan

Kurzmeldungen Ausgabe 357: In dieser Ausgabe behandeln viele Meldungen die Folgen der Trump-Präsidentschaft sowie eine Erinnerung an das Leiden im Sudan.

14.03.2025 .Redaktion 9 Min. Lesezeit
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Foto: The White House | Lizenz: gemeinfrei

Klima und Nahrung: Warnung vor Krise

ROM/NEW YORK (IPS). In den letzten Jahren sind Klimaschocks häufiger geworden und haben Volkswirtschaften und Landwirtschaftssysteme verwüstet, was die weit verbreitete Mangelernährung und den Hunger verschlimmert hat. Es wird immer deutlicher, dass der Einsatz nachhaltiger landwirtschaftlicher Praktiken und Katastrophenrisikomanagementsysteme von entscheidender Bedeutung sind, um den wachsenden Bedarf zu decken, während die natürlichen Ressourcen weiter schwinden. Am 28. Januar veröffentlichte das Welternährungsprogramm (WFP) ein Update zu seiner Klimawandelpolitik, in dem die Dringlichkeit wirksamer Klimaschutzmaßnahmen im Zusammenhang mit der weltweiten Nahrungsmittelproduktion dargelegt wird. Diese Veröffentlichung baut auf der Version von 2017 auf und unterstreicht die internationalen Rückschläge, die zur Verschärfung der Klimakrise beigetragen haben. In der aktualisierten Richtlinie des WFP heißt es, dass diese Veränderungen die Hungerkrise für die am stärksten von Ernährungsunsicherheit betroffenen Bevölkerungsgruppen verschlimmern werden. Klimabedingte Katastrophen wie Hitzewellen und tropische Stürme werden Frauen, Kinder, Vertriebene und Menschen mit Behinderungen unverhältnismäßig stark treffen. Schätzungen zufolge werden steigende globale Temperaturen dazu führen, dass etwa 12,5 Millionen Mädchen die Schule abbrechen, was ihre Fähigkeit, mit Ernährungsunsicherheit und Unterernährung in ihren Gemeinden umzugehen, erheblich beeinträchtigt.

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