Die Erfolgsgeschichte von Modest Fashion

Designerinnen wie Meriem Lebdiri haben Modest Fashion in Deutschland salonfähig gemacht. Der Stil spricht inzwischen viele an – nicht nur Musliminnen, sondern auch viele andere Frauen setzen bei Kleidung auf Zurückhaltung.

25.04.2025 .Redaktion 5 Min. Lesezeit
modest fashion

Foto: Adobe Stock

(KNA). Ärmel, die bis zum Handgelenk reichen und Kleider, die den Fußknöchel verdecken: In Kamile Erens „Minel Boutique“ in Köln gibt es Kleidung, die den Körper verhüllt. Traditionelle Gewänder für streng gläubige Musliminnen hängen dort genauso wie leicht taillierte Kleider mit modisch-buntem Aufdruck. Von Hannah Schmitz

Längst zählen nicht mehr nur gläubige Musliminnen zu den Kunden der 55-Jährigen. „Es kommen auch viele deutsche Frauen, die gerne leichte und weite Kleidung tragen“, sagt Eren. Zum Beispiel einen sogenannten Ferace, einen langen Mantel, der fast bis zum Boden reichen kann.

Modest Fashion ist Teil des Mainstreams geworden

Sich bedeckt zu kleiden und nur wenig Haut und Körperform zu zeigen, ist in den vergangenen Jahren verstärkt Teil des Mainstreams geworden – als sogenannte Modest Fashion (zu deutsch: bescheidene Mode).

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