Muslimfeindlichkeit: In Großbritannien wird ernsthaft um Definitionen diskutiert

Großbritanniens Regierung will eine neue Begriffsbestimmung von Muslimfeindlichkeit. Und hat dafür eine Arbeitsgruppe aus Politik, Wissenschaft und unabhängigen Experten eingerichtet, die eine Definition ausarbeiten soll.

24.08.2025 .Redaktion 4 Min. Lesezeit
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Foto: imago images, ZUMA Press Wire

(The Conversation). Damit sollen anti-muslimische und anti-islamische Vorurteile und deren Auswirkungen auf Gemeinschaften beschrieben werden. Der Begriff „Islamophobie“ wurde im Land nach der Veröffentlichung des Berichts „Islamophobia: A Challenge for Us All“ (Islamophobie: Eine Herausforderung für uns alle) des Runnymede Trust im Jahr 1997 bekannt. Von Julian Hargreaves

Frühere Definitionen waren umstritten, konnten Politiker, Wissenschaftler und britische Muslime nicht einen, und führten zu hitzigen Debatten über die Meinungsfreiheit. Einige Wissenschaftler haben argumentiert, dass der Begriff „Islamophobie“ – der eine Phobie oder Angst vor dem Islam suggeriert – eine unzutreffende Bezeichnung für ein Vorurteil ist, das oft auf Hautfarbe, ethnische Zugehörigkeit und Kultur abzielt.

Viele muslimisch-britische Organisationen akzeptieren, dass diese Beschreibungen unvollkommen und mit anderen wie „anti-muslimischer Hass“ austauschbar sind. Sie halten daran fest, dass dieser Begriff „Islamophobie“ notwendig ist, um die Aufmerksamkeit auf ein wachsendes Problem zu lenken.

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