Neue Regelungen: Wird die Hadsch zum Vabanquespiel?

(iz). Hadsch ist die Manifestation, dass im Islam alle Wege zum Hause Allahs führen, wo Nationalität, ethnische Herkunft und unterschiedliche Überzeugungen fortgeweht werden. Die Hadschis kommen von überall her, aus jedem Land, jedem Kontinent und mit jedem Hintergrund. Sie fliegen, segeln und reisen auf dem Land. Wer immer sie sind, wo immer sie herkommen und […]

29.06.2022 Sulaiman Wilms 5 Min. Lesezeit

Foto: ars-artmedia, Shutterstock

(iz). Hadsch ist die Manifestation, dass im Islam alle Wege zum Hause Allahs führen, wo Nationalität, ethnische Herkunft und unterschiedliche Überzeugungen fortgeweht werden. Die Hadschis kommen von überall her, aus jedem Land, jedem Kontinent und mit jedem Hintergrund. Sie fliegen, segeln und reisen auf dem Land. Wer immer sie sind, wo immer sie herkommen und wie sie kommen, sie werden von nur einer Sache und einem Punkt angezogen: dem Verlangen, Allah an Seinem Hause anzubeten und die Hadschrituale abzuschließen.“ So beschrieb 1976 ein britischer Muslim seine Erfahrungen.

„Die Reise zum Haus Allahs ist einzigartig“, schreibt der britische Gelehrte Schaikh Abdalhaqq Bewley. Auf unserem Planeten geschehe nichts Vergleichbares. „Sie stellt das einzig wirklich globale Muster menschlichen Verhaltens dar.“ Ein weiterer Aspekt, der oft aus dem Blickfeld gerate, sei das Alter der Hadsch und die Tatsache, dass die Muslime mit ihrer Teilnahme eine ungebrochene Tradition fortsetzen, die seit den Anfängen der Menschheitsgeschichte ununterbrochen bestehe, so Bewley. „Es ist mindestens sechstausend Jahre her, dass der Prophet Ibrahim die Riten der Hadsch mit dem von ihm im Tal von Mekka errichteten Haus im Mittelpunkt eingeführt hat, und seit dieser Zeit findet sie Jahr für Jahr an diesem Ort statt.“

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