(SETimes). In diesem Ramadan beweisen die Bürger Mazedoniens wieder – ungeachtet ihrer ethnischen oder religiösen Zugehörigkeit – ihr gegenseitiges ZusammengeÂhörigkeitsgefühl. Muslime erklären, dass der Ramadan für sie eine Zeit des Fastens, des Gebets, der Solidarität und des Mitgefühls sei.
Sie unterstreichen aber auch die humanitäre Dimension des Monats, wenn die Wohlhabenden auf verschiedenen Wegen den wirtschaftlich Benachteiligten helfen.
Hilfsorganisationen verteilen Pakete mit Lebensmitteln, Kleidung und Schuhen für bedürftige Familien und Einzelpersonen, aber auch an Behinderte, bevor die Feiertage zum Ende des Ramadan eintreten
„Die Stadtverwaltung hilft uns, genauso wie Geschäftsleute und private Firmen“, sagt Kujtim Useini, Geschäftsmann und Berater des Stadtrates von Ohrid. Useini ist einer von vielen Freiwilligen, die bei der Organisation der traditionellen kostenlosen Iftar-Abendessen mithelfen, die jedem Hungrigen offen stehen.
Die große Mehrheit der Muslime in der Region Ohrid sind Albaner und ÂTürken sowie einige Roma und „Balkan-Ägypter“. Aber auch die Mazedonen sind eingeladen. „Ich komme aus einer multi-ethnischen Gemeinde und helfe immer während aller Feiertage, der muslimischen wie Ramadan und der christlichen“, berichtet Useini.