Schwarze Gefährten um den Propheten

Auch Schwarze bzw. afrikanische Muslime spielten in der Gemeinschaft Medinas eine wichtige Rolle.

1.12.2025 .Redaktion 6 Min. Lesezeit
schwarze aischa

Foto: Andrzej Lisowski Travel, Shutterstock

(iz). Geht es um die historische Bedeutung Schwarzer im Islam, wird unausweichlich der Prophetengefährte und erste Gebetsrufer, Bilal ibn Rabah, erwähnt. Danach kommt zumeist lange nichts, bis man bei den US-Amerikanern Malcolm X, Muhammad Ali und Louis Farrakhan endet. Es hat den Eindruck, dass die Nennung dieser Gestalten Ersatz für eine substanzielle Beschäftigung mit der Geschichte und Gegenwart schwarzer Muslime ist. Von Habeeb Akande und Laila Massoudi

Dabei finden sich in den Jahrhunderten islamischer Geschichte unter ihnen, Männern wie Frauen, Gelehrte, Richter, Sufis, Könige, Krieger, Händler und Entdecker, deren Biografien es zu entdecken gilt.

Schwarze Muslime wurden bisher sträflich vernachlässigt

Wie auch andere geografische Zonen wurde und wird das subsaharische Afrika sträflich vernachlässigt. Dabei war beispielsweise die Lehre in Städten wie Timbuktu so herausragend und führend, dass Interessierte aus dem Nahen Osten erst einmal Unterricht in Andalusien und in Fes belegen mussten, bevor sie dort überhaupt studieren durften.

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