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Neue Plattform will das Reisen erleichtern

plattform reisen dunya

Die junge Plattform Dunya Halalreisen will MuslimInnen mehr Möglichkeiten bei ihren Bedürfnissen auf der Reise bieten.

(iz). Für viele muslimische Reisende beginnt die Urlaubsplanung mit einer Herausforderung: Spärliches Angebot von halalkonformen Unterkünften, die gängigen Buchungsportale bieten kaum passende Filter, und häufig bleibt unklar, ob ein Hotel den eigenen Bedürfnissen entspricht.

Genau an dieser Stelle setzt ein neues Projekt an, das seit Kurzem in der Community Aufmerksamkeit erhält: Dunya Halalreisen.

Die Plattform wurde 2023 von Sami und Noah gegründet, zwei Visionären aus Süddeutschland. Sie kamen auf die Idee, nachdem sie auf Reisen erlebt hatten, wie schwierig es ist, Unterkünfte zu finden, die mit ihren Werten vereinbar sind – selbst in mehrheitlich muslimischen Ländern.

Gemeinsam erkannten sie eine strukturelle Lücke, die weit über individuelle Erfahrungen hinausreicht: Es fehlt im deutschsprachigen Raum an einer zentralen, vertrauenswürdigen Anlaufstelle, die halalkonformes Reisen zeitgemäß ermöglicht.

Sami, gelernter Tourismusmanager, und Noah, ausgebildeter Entwicklungsforscher, bringen jeweils unterschiedliche Perspektiven ein – fachliche Expertise auf der einen Seite, analytisches Verständnis gesellschaftlicher Bedürfnisse auf der anderen.

Diese Kombination prägt die Plattform und erklärt, warum das Projekt nicht nur als technische Lösung, sondern auch als persönliche Antwort auf eigene Reiseerfahrungen entstanden ist.

Das Projekt versteht sich nicht als bloße Buchungsplattform. Es verfolgt einen umfassenderen Ansatz: Es soll muslimischen Reisenden perspektivisch Orientierung bieten, bei der Wahl der Unterkünfte, der Restaurants und der Freizeitmöglichkeiten.

Halal zu reisen bedeutet in dieser Perspektive, eine Umgebung zu finden, die islamische Prinzipien respektiert – von alkoholfreien Quartieren über Gebetsmöglichkeiten bis hin zu familienfreundlichen Angeboten und geschlechtergetrennten Bereichen.

Die Realität zeigt, wie selten solche Informationen auf großen Reiseportalen vertrauenswürdig verfügbar sind. Aktuell listet die Plattform ausschließlich Unterkünfte, die anhand definierter Kriterien geprüft wurden.

Damit möchten die Gründer eine Basis schaffen, auf der schrittweise ein verlässliches und stetig wachsendes Angebot entsteht.

Foto: Prostock-studio/Adobe Stock

Die Gründer setzen dafür auf Transparenz und eine sorgfältige Prüfung der gelisteten Unterkünfte. Ziel ist es, eine stetig anwachsende Auswahl an muslimfreundlichen Hotels, Ferienwohnungen und Villen zugänglich zu machen.

Die Plattform möchte langfristig zur zentralen Adresse für halalkonformes Reisen im deutschsprachigen Raum werden und dadurch Halalreisen auf Dauer kostengünstiger anbieten.

Perspektivisch soll Dunya Halalreisen zu einer vollumfänglichen Reiseplattform ausgebaut werden. Geplant ist die Integration weiterer Dienstleistungen wie Mietwagen und Flügen.

Darüber hinaus möchten die Gründer die Reiseerfahrung der Community durch eigene Blogbeiträge, Hinweise zu Reisezielen, Vorschläge für Reiserouten und die Vermittlung von Aktivitäten bereichern – ein ganzheitlicher Ansatz, der das Reisen insgesamt erleichtern soll.

Dunya Halalreisen steht exemplarisch für eine Entwicklung, die in den vergangenen Jahren innerhalb der muslimischen Zivilgesellschaft verstärkt sichtbar wird: junge Akteure, die sich in Deutschland aktiv einbringen, um ein breites zeitgemäßes Angebot für die Gemeinschaften selbst zu kreieren.

Die Projekte, die aus der Community entstehen, verbinden auf moderne Weise islamische Werte mit technologischen Lösungen. So können Initiativen dort nachhaltige Strukturen schaffen, wo bisher Unsicherheit und Informationslücken herrschten. Die Gründer betonen zugleich, dass sie sich noch am Anfang befinden.

Die positive Resonanz zeigt jedoch bereits jetzt, wie stark der Bedarf in der Community ist und wie sehr der Wunsch nach verlässlichen Reiseangeboten, die den eigenen Wertvorstellungen entsprechen, wächst.

Die Initiative der beiden Gründer ist ein Schritt in Richtung einer Zukunft, in der halalkonformes Reisen nicht die Ausnahme bleibt, sondern zur Normalität wird, ähnlich wie solche Lebensmittel in deutschen Supermärkten normal geworden sind.

Für viele muslimische Familien könnte dies eine deutliche Entlastung bedeuten – und einen Beitrag zu mehr Selbstbestimmung und Spaß im Reisealltag leisten.

Link: https://commonsplace.de/project/dunyahalalreise unterstützen!

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Frankfurt-Hausen: Kita-Leitung ruft zu Spenden für eine zweite Einrichtung auf

Frankfurt Kita

Die Leitung der Kindertagesstätte Die Ameisen e.V. in Frankfurt am Main, Karima Elmazdoula, ruft mit einem dringenden Appell zu Spenden auf, um eine zweite Kita im Stadtteil Hausen zu eröffnen. Angesichts der stetig steigenden Nachfrage nach Betreuungsplätzen für Kinder soll die neue Einrichtung am 01.04.2025 ihren Betrieb aufnehmen.

(iz). Die Anfragen für einen Kitaplatz in unserer Kita sind hoch! Wir haben fortlaufend 170-190 Anmeldungen im Anmeldeportal „kindernet.frankfurt.de“. Mit unserem einzigartigen Konzept, das eine qualifizierte, elementarpädagogische Bildung mit einer islamischen Werteerziehung verbindet, befähigen wir Kinder, ihre Identität und ihr Selbstbewusstsein zu stärken und ein respektvolles Miteinander zu leben.

Kita: Es ist wertvoll, Kindern einen Platz zu bieten

Täglich erleben wir, wie wertvoll es ist, den Kindern einen Platz zu bieten, an dem sie sich frei entfalten können und die islamischen Werte im pädagogischen Alltag erleben dürfen. Kinder, die sich im Kita-Alltag mit den islamischen Werten identifizieren und sich selbst und die eigenen Wurzeln besser kennen, wachsen mit dem Gefühl und dem zunehmenden Bewusstsein auf, ein wertvoller Teil der Gesellschaft zu sein und entwickeln ein positives Selbstbild. 

Wir haben leider nicht genug Kapazitäten, um den Bedürfnissen der wachsenden Zahl an Familien gerecht zu werden. Deshalb haben wir uns entschieden, eine zweite Kita zu eröffnen, die dieselben hohen pädagogischen Standards setzt und den Kindern ein ebenso liebevolles Umfeld bietet.

Damit stehen wir vor einer neuen, spannenden Herausforderung. Ab dem 1. April 2025 bieten wir im Stadtteil Hausen im Westen Frankfurts 10 Krippenplätze und 20 Kindergartenplätze an – ein weiterer Schritt, um mehr Familien mit unserem besonderen Konzept zu unterstützen.

Warum ist diese Kita so wichtig? Weil Kinder hier in einem Umfeld aufwachsen, das ihre religiöse Identität respektiert, ihre Persönlichkeit stärkt und ihnen hilft, sich als wertvolle Mitglieder unserer Gesellschaft zu selbstbestimmten, gesellschaftsfähigen und selbstbewussten Persönlichkeiten zu entwickeln.

In einer starken Elternpartnerschaft und familiären Atmosphäre gestalten wir ein Umfeld, in dem wir das Zusammenleben der Familien stärken und aus vielen „ICH“ ein „WIR“ wird.

Alle Fotos: K. Elmazdoula

Mit einem fundierten Konzept

Die Arbeit unserer pädagogischen Fachkräfte ist dabei von unschätzbarem Wert. Mit einem fundierten pädagogischen Konzept und den Schwerpunkten Sprachförderung und islamischer Werteerziehung fördern wir die Entwicklung jedes einzelnen Kindes mit vielfältigen Möglichkeiten zur Partizipation, einer effektiven Gesundheitsentwicklung, einem altersspezifischen Förderangebot und jeder Menge spannender Projekte.

Der Aufbau einer neuen Kita erfordert erhebliche Investitionen in Räumlichkeiten, Möbel, Spielgeräte, Bildungs- und Lernmaterialien, aber auch in Umbaumaßnahmen, das Außengelände sowie in die technische Ausstattung, die bislang noch nicht vollständig gedeckt sind. Aus diesem Grund bittet die Kita-Leitung um Spenden mit dem Ziel, den Aufbau der Kindertagesstätte zu unterstützen. Investitionen in die frühkindliche Bildung zahlen sich langfristig aus. Kinder, die in einer guten Kita betreut werden, haben bessere Chancen auf eine erfolgreiche schulische und berufliche Zukunft.

Mit jeder Spende kommen wir dem Ziel näher, die Einrichtung einer weiteren Kita nach unserem fortschrittlichen Konzept zu verwirklichen. Wir brauchen dazu nicht nur finanzielle Hilfe, sondern auch Sachspenden und ehrenamtliche Unterstützung, um den Kindern einen idealen Start ins Leben zu ermöglichen.

Die Leitung ist überzeugt, dass diese Erweiterung einen bedeutenden Beitrag für die muslimische Gesellschaft leistet und mit der Erweiterung der Kita ein Zeichen für professionelle pädagogische Arbeit in Deutschland gesetzt wird. Ein herausragendes Merkmal der Kita ist die enge Verbindung zwischen den islamischen Werten und der professionellen Kitaarbeit.

Ein konkretes Beispiel dafür ist die Seminarreihe „Islampädagogische Arbeit mit Kindern“, die in Zusammenarbeit mit der IASE (Islamische Arbeitsgemeinschaft für Sozial- und Erziehungsberufe e.V.) stattfindet. Diese Weiterbildung stärkt nicht nur das pädagogische Fachwissen, sondern fördert auch die Werteerziehung, welche im Einklang mit der professionellen islamischen Religionspädagogik steht. 

Wir sind zuversichtlich, dass wir mit der Unterstützung der muslimischen Community dieses Projekt erfolgreich umsetzen können. Jedes noch so kleine Engagement ist ein Schritt für die Kinder von heute und Erwachsenen von morgen. 

Wer mehr über die Kita erfahren oder einen Beitrag leisten möchte, kann sich direkt an die Einrichtung wenden oder die Webseite besuchen.

Kontakt:
Kita „Die Ameisen e.V.“ – Sossenheimer Weg 178 – 65936 Frankfurt am Main – k.elmazdoula@dieameisen-frankfurt.dewww.dieameisen-frankfurt.de 

Direkt spenden:
Die Ameisen Kinderbetreuungsverein e.V.
IBAN: DE 25 5005 0201 0341 8131 41
BIC: HELADEF 1822
Verwendungszweck: Spende

Helfen via Crowdfunding:
https://commonsplace.de/project/dieameisenkita

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Buchvorstellung: Zweiheimisch oder die Methode Pascha

(iz). Bei dem Buch „Zweiheimisch. Die Erben des Paschas von Magdeburg“ herausgegeben von Mieste Hotopp-Riecke und Stephan Theilig handelt sich um eine Textsammlung verschiedenster Autoren. Die Kernfrage des Buches lautet: […]

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Freund und Feind streiten über den Auftritt des türkischen Ministerpräsidenten

„Hier – im Parteimodus – verschwimmen dann auch für die deutsche Öffentlichkeit rhetorisch und visuell die Linien zwischen Nation, Kultur und Islam.“

(iz). Der Besuch des türkischen Ministerpräsidenten war zweifellos eine gute Sache. Wer zum Beispiel einmal die sachliche und argumentative Seite Erdogans erleben wollte, konnte dies im Vorlauf des Besuches in einem unaufgeregten Interview im ZDF tun. Die souveräne Persönlichkeit des Politikers, die sich bei seinem Auftritt auf der politischen Bühne zeigte, verträgt sich eben schlecht mit dem Zerrbild, dass manche Medien hierzulande von dem populärsten Politiker der Türkei stricken wollen.

Die Begegnungen Erdogans mit Angela Merkel bargen dagegen keine große Überraschungen, obwohl die Kühle der CDU-Vorsitzenden im Umgang mit der AK-Partei, die weltanschaulich ja eine Art CDU sein will, immer noch eher paradox rüberkommt.

Das Rahmenprogramm des Auftrittes „des großen Meisters“ zeigt dagegen wenig Fingerspitzengefühl gegenüber dem Gastgeberland und war leider allein für die türkische Bevölkerung ausgerichtet.

Hier – im Parteimodus – verschwimmen dann auch für die deutsche Öffentlichkeit rhetorisch und visuell die Linien zwischen Nation, Kultur und Islam. In Wahrheit muss man aber diese Begriffe zu unterscheiden lernen, gerade wenn man sich für den Islam interessiert. Wer zum Beispiel die AKP-Wirtschaftspolitik unter die Lupe nimmt, wird dabei mehr Elemente des Neoliberalismus, als etwa Vorgaben des islamischen Wirtschaftsrechts, entdecken.

Fakt ist: Die Türkei entwickelt sich mit ihren technologischen Großprojekten in die, von der „Moderne“ vorgegebenen Richtung. Erdogan und seine Anhänger träumen von materiellem Wohlstand, guten Löhnen und Ruhm. Ein islamischer „Spirit“ soll fit machen für den Wettbewerb im 21. Jahrhundert. Das ist alles nicht neu und sicher auch legitim. Es rechtfertigt aber auch mäßige Begeisterung und gibt Anlass zu Reflexion.

Berlin: Erste Sitzung des neuen JUMA-Projektes. Von Nurulhuda Hajjir

(iz.) Wir wollen etwas verändern, bewirken. Wir wollen Partizipation und Präsenz zeigen und damit unsere Teilhabe an der Gesellschaft verwirklichen. Wir wollen etwas tun für den inter- und intrareligiösen Dialog, […]

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Interview: Ein Wohltätigkeitsprojekt von und für Jugendliche. Von Morad Bouras

(iz) Große Fernsehsendungen mancher privater Sender wie, „Der große Spendenmarathon“, oder „Deutschland hilft“ wünscht man sich öfter im deutschen Fernsehen. Doch jenseits aller Quoten und Prominenz gab es im vergangenen […]

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Kommentar: Für das Establishment ist es wichtig, dass der gesellschaftliche Zorn sich gegen Ausländer, Muslime und Hartz IV-Empfänger richtet. Von Khalil Breuer

(iz). In der Öffentlichkeit wirkt Thilo Sarrazin eher wie ein müder Banker und nicht etwa wie ein neuer, dynamischer Volkstribun. Wäre der gute Mann allein, müsste man sich sicher keine […]

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Neues Projekt: „Zahnräder“ will aktive junge Muslime vernetzen

(iz). Mit dem Projekt „Zahnräder“ ist eine sehr interessante Initiative junger Muslime entstanden, die es so in Deutschland bisher noch nicht gab. Zahnräder möchte insbesondere aktive und talentierte junge Muslime […]

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