Eine grausame Taktik. Tel Aviv lässt die Menschen in Gaza verhungern

Die UN-Agentur für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA) hat am 19. Juli erneut der Tel Aviver Regierung vorgeworfen, Nahrungsmittelmangel als Kriegswaffe gegen Zivilisten im Gazastreifen einzusetzen, wie die Nachrichtenagentur Anadolu berichtete.

31.07.2025 .Redaktion 2 Min. Lesezeit
Tel Aviv Gaza

Foto: Gaza - Survival Journey, Shutterstock

(iz, MEMO). In einer Erklärung auf X sagte die UNRWA: „Die israelischen Behörden hungern die Zivilbevölkerung in Gaza aus. Unter ihnen sind 1 Million Kinder.“

Sie erneuerte ihre dringende Forderung nach Aufhebung der anhaltenden Umzingelung durch Israel und sagte: „Heben Sie die Belagerung auf: Lassen Sie die UNRWA Lebensmittel und Medikamente einführen.“

Trotz internationaler rechtlicher Verpflichtungen zum Schutz der Bevölkerung und zur Gewährleistung der Hilfslieferungen hält Israel seit dem 2. März eine vollständige Blockade des Gazastreifens aufrecht, bombardiert Konvois, blockiert Grenzübergänge und greift Hilfsverteilungsstellen an – Maßnahmen, die weithin als kollektive Bestrafung und potenzielle Kriegsverbrechen verurteilt wurden.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Gaza seien schon Dutzende Kinder an Hunger und Durst gestorben. Hunderttausende folgende seien aufgrund der weit verbreiteten Ernährungsunsicherheit und des Zusammenbruchs der Gesundheitsversorgung gefährdet.

Das Ministerium  Todesfälle durch Hunger und machte sowohl Israel wie die „internationale Gemeinschaft“ für die sich verschärfende humanitäre Katastrophe in der Zone verantwortlich. Es forderte die sofortige Öffnung der Grenzübergänge, um die Einfuhr von Lebensmitteln und Medikamenten in das belagerte Gebiet zu ermöglichen.

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