Über das Fasten und die Seele

Tief in die Seele: Das verpflichtende Fasten lässt sich nicht auf Fragen von Mitgefühl und Solidarität reduzieren.

24.07.2012 Ahmet Inam 10 Min. Lesezeit
fasten seele

Foto: Ammar Asfour/The Eye on Islam

(iz). In einem Hadith des Propheten, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, das von Abu Huraira überliefert wurde, heißt es:

„Allah sagt: ‘Jede gute Tat des Menschen ist für sich selbst. Nur das Fasten nicht. Er tut es für mich und sein Lohn ist bei mir. Das Fasten ist ein Schutz. So soll niemand von euch während des Fastens weder Obszönes sagen, noch schreien. Sollte jemand ihn zum Kampf auffordern oder ihn beleidigen, so soll er ihm sagen: «Ich bin ein Fastender.» Bei Dem, in dessen Hände die Seele Muhammads ist, der Mundgeruch eines Fastenden ist bei Allah schöner als der Geruch von Moschus. Zwei erfreuliche Dinge gibt es, das den Fastenden Freude bereitet: Wenn er sein Fasten bricht, freut er sich. Und wenn er seinem Herrn begegnet, wird er sich ebenfalls über seinen Fasten freuen.'"

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