Völkerschau in Netflix-Optik: Wie Medien das Thema organisierte Kriminalität verzerren
(iz). Wenn testosterongesteuerte Araber auf dem Weg zum nächsten Machetenkampf in ihren Protzkarren über den Ku’damm rasen, um mit schmarotzten SozialÂleistungen für ihre zwangsverheirateten Töchter Deutschland an den Rand des Staatszerfalls zu bringen, sollte man entweder einen Psychotherapeuten aufsuchen oder den TV-Beitrag zur Kriminalität arabischer „Clans“ ausschalten. Von Fabian Goldmannn Für seine Berichterstattung über Âkriminelle […]
22.12.2020 Fabian Goldmann 4 Min. Lesezeit
Foto: Shutterstock, Animaflora PicsStock
(iz). Wenn testosterongesteuerte Araber auf dem Weg zum nächsten Machetenkampf in ihren Protzkarren über den Ku’damm rasen, um mit schmarotzten SozialÂleistungen für ihre zwangsverheirateten Töchter Deutschland an den Rand des Staatszerfalls zu bringen, sollte man entweder einen Psychotherapeuten aufsuchen oder den TV-Beitrag zur Kriminalität arabischer „Clans“ ausschalten.
Von Fabian Goldmannn
Für seine Berichterstattung über Âkriminelle arabische Großfamilien hat SPIEGEL TV Anfang November den Negativpreis „Goldene Kartoffel“ erhalten. Der Verein Neue Deutsche Medienmacher warf der Produktionsfirma unter anderem Pauschalisierungen von arabischen Migranten und Distanzlosigkeit gegenüber der Polizei vor. Die Kritik ist richtig und greift dennoch kurz.
Denn zum einen haben mittlerweile viele große Medien das Thema entdeckt und SPIEGEL TV in Sachen Klischeedichte und reißerischer Aufmachung teils noch unterboten. Vor allem aber sind viele „Clan-Dokus“ weit mehr als schlechte Crime-Reportagen mit probÂlematischen Untertönen. Hinter den ÂErzählungen von Parallelgesellschaften und Staatsohnmacht verbergen sich rassistische Überfremdungsvorstellungen, wie man sie sonst in bürgerlichen Medien nur noch selten hört.
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