„Was sagt ein Vorname aus?“

Nach der Debatte über die Ausschreitungen in der Silvesternacht wird erneut über die Forderung diskutiert, die Vornamen von StraftäterInnen abzufragen. 

19.04.2023 .Redaktion 4 Min. Lesezeit
Silvester Vorname jahresrückblick

Foto: Mickis-Fotowelt, Shutterstock

(MEDIENDIENST Integration). Rassismusforscher Dr. Cihan Sinanoğlu sieht darin ein Versuch, das Thema zu „ethnisieren“. Er ist Sozialwissenschaftler und Leiter des „Nationalen Diskriminierungs- und Rassismusmonitors“ (NaDiRa). Zuvor war er Presse- und Öffentlichkeitsreferent bei der Türkischen Gemeinde in Deutschland e.V. tätig. Von Fabio Ghelli

Foto: martinbertrand.fr, Adobe Stock

Populistische Forderungen nach Veröffentlichung von Vornamen

Mediendienst Integration: Nach den Krawallen in der Silvesternacht forderte der Berliner CDU-Landesvorsitzende Kai Wegner, die Vornamen der Täter*innen publik zu machen. Vor kurzem hat er diese Forderung gerechtfertigt. Seine Begründung: Man solle die Hintergründe der Täter*innen kennen, um Präventionsangebote zu machen. Hilft ein Vorname wirklich, den Hintergrund eines Straftäters oder einer Straftäterin zu erörtern?

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