Wasser wird zur Waffe

Wasser und sein Einsatz als Mittel: Es gibt nicht nur Konflikte um die Ressource, sie wird auch in Kriegen eingesetzt.

10.10.2023 .Redaktion 3 Min. Lesezeit
wasser

Foto: imago/imagebroker

(IPS/IZ). Die Katastrophe des Kachowka-Staudamms in der Ukraine am 6. Juni hat auf schmerzliche Weise vor Augen geführt, wie der Zusammenbruch von Wasserinfrastrukturen in Kriegszeiten enormes Leid verursachen kann. Von Maria Skold & Martina Klimes

Wasser ist Grund für Konflikte und es dient auch als Waffe

Manchmal hat das Folgen, die über Generationen andauern. Kyiv beschuldigte Russland nach der Explosion den Staudamm zerstört und als Kriegswaffe eingesetzt zu haben. Dies stand in direktem Widerspruch zum Zusatzprotokoll I zu den Genfer Konventionen von 1977, das Zivilisten in Kriegszeiten schützt.

Foto: Defense Visual Information Distribution Service, Public Domain

Die Ressource spielt bei Kriegen eine multidimensionale Rolle: Direkte Auswirkungen – wenn Wasser und Angriffe auf die Wasserinfrastruktur als Kriegswaffe eingesetzt werden. Indirekte Folgen – wenn militärische Operationen die Umwelt schädigen, beispielsweise durch Vergiftung von Wasserquellen oder Verseuchung des Bodens. Grenzüberschreitende Konsequenzen – wenn die Folgen in anderen Ländern zu spüren sind.

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