Amnesty: Hinrichtungen gehen in der Pandemie zurück
Im Pandemiejahr 2020 haben die vollstreckten Hinrichtungen laut einem Amnesty-Bericht weltweit deutlich abgenommen. Auch wegen Corona wurden Vollstreckungen ausgesetzt. Doch zeichnen sich auch deutliche Gegentrends ab. Von Johannes Senk Berlin (KNA). Der öffentliche Protest war groß, als die US-Regierung im Juli vergangenen Jahres zum ersten Mal seit 17 Jahren wieder Häftlinge auf Bundesebene hinrichten ließ. […]
21.04.2021 .Redaktion 3 Min. Lesezeit
Foto: Peter Hermes Furian, Shutterstock
Im Pandemiejahr 2020 haben die vollstreckten Hinrichtungen laut einem Amnesty-Bericht weltweit deutlich abgenommen. Auch wegen Corona wurden Vollstreckungen ausgesetzt. Doch zeichnen sich auch deutliche Gegentrends ab. Von Johannes Senk
Berlin (KNA). Der öffentliche Protest war groß, als die US-Regierung im Juli vergangenen Jahres zum ersten Mal seit 17 Jahren wieder Häftlinge auf Bundesebene hinrichten ließ. Zehn Menschen erhielten seitdem auf diesem Weg die Todesstrafe. Menschenrechtler liefen Sturm und auch die katholischen US-Bischöfe forderten einen sofortigen Stopp aller Hinrichtungen. Der soll nun unter dem amtierenden US-Präsident Joe Biden kommen. Die entsprechenden Gesetzesänderung, durch die das Memorandum wieder in Kraft treten soll, muss allerdings noch beschlossen werden.
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