Beamtengesetz wurde ohne nennenswerte Debatte beschlossen
Wenn sich Muslime und Musliminnen öffentlich für liberale Werte stark machen, wird ihnen von Islamfeinden gern vorgeworfen, damit nur ihre „wahren Ziele“ verschleiern zu wollen. Da wird aus dem arabischstämmigen deutschen Journalisten, der den Rassismus eines ÂPolitikers anprangert, schnell ein „Agent ErdoÄŸans“. Oder die Integrationsarbeit von Moscheevereinen wird pauschal als Versuch der „islamistischen Unterwanderung“ geschmäht. […]
2.06.2021 Fabian Goldmann 4 Min. Lesezeit
Foto: kagemusha, Adobe Stock
Wenn sich Muslime und Musliminnen öffentlich für liberale Werte stark machen, wird ihnen von Islamfeinden gern vorgeworfen, damit nur ihre „wahren Ziele“ verschleiern zu wollen. Da wird aus dem arabischstämmigen deutschen Journalisten, der den Rassismus eines ÂPolitikers anprangert, schnell ein „Agent ErdoÄŸans“. Oder die Integrationsarbeit von Moscheevereinen wird pauschal als Versuch der „islamistischen Unterwanderung“ geschmäht.
(iz). An solchen Legenden ist nur selten Âetwas dran. Zumindest, wenn es um das vermeintliche doppelte Spiel von MusÂlimen geht. Ein umgekehrtes Phänomen lässt sich hingegen häufiger beobachten: ÂIslamfeinde, die vorgeben, Extremismus bekämpfen zu wollen, nur um am Ende grundgesetzliche verbriefte Rechte einzuschränken.
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