Die Ergebnisse der jüngsten Weltklimakonferenz im Ölstaat Aserbaidschan liegen vor. Guterres begrüßt Ergebnisse, Experten kritisieren den Event als „Spektakel“.
(IZ/KNA). Ein komplettes Scheitern der Weltklimakonferenz (COP29) in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku konnten die rund 200 Teilnehmer gerade noch abwenden. Eine substanzielle Lösung wurde nicht gefunden – und der Klimaschutz kommt nicht vom Fleck.
Die einen sprechen von einer neuen Ära, die anderen von Betrug und einem schlechten Witz: Die diesjährige Konferenz in Baku hat sich nach zähem Ringen auf ein künftiges Ziel für die finanzielle Unterstützung ärmerer Länder bei der Klimahilfe geeinigt. Beim Klimaschutz gab es dagegen keine Fortschritte – trotz zweiwöchiger Beratungen und einer nochmaligen Verlängerung um 32 Stunden.
Außenministerin Annalena Baerbock lobte die Beschlüsse von Baku dennoch als wichtiges Signal in einer schwierigen geopolitischen Lage. Nun seien aber alle Wirtschaftsnationen der Welt gefordert, um „eine halbwegs verlässliche Lebensversicherung für die Ärmsten“ auf die Beine zu stellen. „Das kann Europa nicht alleine leisten.“ Baerbock verwies auf globale Wirtschaftsmächte wie China und die reichen Golfstaaten. Beide gehören inzwischen zu den Hauptverursachern von Klimaschäden.
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