Dabke als Teil der Heilung

Dabke: Der Tänzer Medhat Aldaabal unterrichtet in Berlin Interessierte aus allen Schichten.

09.01.2024 Robert Rigney 8 Min. Lesezeit
dabke

Foto: <a href=https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Just1pin>Justin McIntosh</a>, via Wikimedia Commons | Lizenz: <a href=https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en>CC BY 2.0</a>

„Meiner Meinung nach ist der Tanz das beste Mittel, um Mauern zwischen den Kulturen abzubauen“, sagt Medhat Aldaabal. „Wir tanzen zusammen, wir lächeln zusammen, wir lassen Freunde zurück. Sagen wir, es ist Teil des Heilungsprozesses.“ Medhat Aldaabal

(iz). Meine erste Erfahrung mit Medhats Talent, die immense Kraft von Dabke zu nutzen, war an einem heißen Sonntagnachmittag im Juni 2020 im „Radialsystem“ in Berlin. Etwa 200 Menschen verschiedenen Alters und unterschiedlicher Herkunft hatten sich in einer geräumigen, holzgetäfelten Halle mit Blick auf die Spree versammelt.

Foto: National Photo Collection, via Wikimedia Commons | Lizenz: gemeinfrei

Was ist Dabke?

Sie wollten den Tanz erlernen – einen gefühlvollen, energiegeladenen Kreistanz aus Ländern wie Syrien oder Palästina, bei dem die Leute ihre Hände verbinden, springen und stampfen.

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