Fasten mit Feinsinn – wie der osmanische Hof den Monat Ramadan beging

Verschiedene Kulturen entwickelten ganz eigene Traditionen des Fastens. Insbesondere die osmanische sticht mit Feinsinn hervor.

16.02.2026 .Redaktion 5 Min. Lesezeit
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Foto: Ammar Asfour/The Eye in Islam | Lizenz: Urheber genannt, Nutzungserlaubnis nicht dokumentiert

„Kann der Lohn für Güte (etwas) anderes sein als Güte?“ (Ar-Rahman, Sure 55, 60)

„Den Barmherzigen ist Allah barmherzig. Seid barmherzig gegenüber denen, die auf Erden sind, dann sind auch die im Himmel euch gegenüber barmherzig.“ (Abu Dawud)

(iz). Im Osmanischen Reich bereiteten sich die Menschen zuerst mental auf den Ramadan vor und nutzten dazu die heiligen Nächte in den heiligen drei Monaten. Daneben wurden auch die Häuser, Straßen, Moscheen und ­Ruhestätten mit großer Sorgfalt geputzt, hergerichtet und verschönert.

Der Ramadan wurde mit besonderer Aufregung empfangen. Der erste Tag des Ramadans war besonders wichtig, da erst die Mondsichel gesichtet werden musste. Jene, die berichteten, den Mond gesichtet zu haben, wurden zum Richter gerufen und von ihm persönlich befragt.

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