Gesprächsreihe für ein neues Miteinander

Die neue „Ehrenfelder Gesprächsreihe Gesellschaft“, initiiert vom MoscheeForum an der Zentralmoschee Köln, startete am 31. Oktober 2025 mit einer hochkarätig besetzten Auftaktveranstaltung.

5.11.2025 .Redaktion 3 Min. Lesezeit
Gesprächsreihe

Foto: MoscheeForum der Zentralmoschee Köln

(iz). Ziel der Reihe ist es, zentrale Themen rund um das muslimische Leben in der Bundesrepublik aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten und den Dialog von Forschung, Community und Praxis zu stärken.

Die Auftaktveranstaltung stand unter dem Motto „Fake, Fakten, Fassade – Wer spricht für die Muslime in Deutschland?“. Sie adressierte die Diskrepanz zwischen Innenwahrnehmung und öffentlichem Bild islamischer Religionspraxis sowie die Rolle ihrer Akteurinnen und Akteure in der deutschen Gesellschaft.

Foto: MoscheeForum der Zentralmoschee Köln

Gesprächsreihe: für ein neues Miteinander

Zum Einstieg forderte Murat Şahin-Arslan, Direktor des MoscheeForums, ein neues Miteinander: Es solle gehört und nicht zugeschrieben, differenziert statt zugespitzt und auf Begegnung statt Konfrontation gesetzt werden.

Ziel sei es, Räume zu schaffen, in denen gemeinsam gesprochen werde. Im Mittelpunkt der ersten Veranstaltung stand die Frage, wie muslimische Religionspraxis in Moscheen vermittelt wird – etwa in Freitagspredigten – und warum ihr Bild in Medien oft von Vorurteilen geprägt ist.​

Fragestellung anhand von Freitagspredigten diskutiert

Die Basis des Abends bildete ein Forschungsprojekt zu Freitagspredigten, vorgestellt von Dr. Jörn Thielmann, Leiter des Zentrums für Islam und Recht in Europa (EZIRE) an der Universität Erlangen-Nürnberg. Ergänzt wurde die Diskussion durch Abdul Ahmad Rashid, der die Perspektive der medialen Wahrnehmung einbrachte, und Dr. Zekeriya Altuğ vom DITIB-Bundesverband.

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