Gewalt im Zeitalter der Straflosigkeit

Die Gewalttätigkeit hat sich zum Normalzustand der Menschheit ausgebreitet. Supranationale Institutionen und die Politik versagen weithin.

30.05.2026 .Redaktion 4 Min. Lesezeit
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Foto: White House Photo/gemeinfrei

(IPS). Dennoch bleiben globale Institutionen durch Vetos und Rivalitäten gelähmt und geben nur hohle Erklärungen ab, während Entmenschlichung zur Normalität wird. Von Alon Ben-Meir

Was dringend benötigt wird, sind koordinierte Maßnahmen, keine symbolischen Gesten. Gewalt in aller Welt breitet sich heute aus, statt eingedämmt zu werden.

Über 180.000 gewalttätige Vorfälle, die weltweit vom International Institute for Strategic Studies gemeldet wurden, deuten auf eine Lage hin, in der Kriege zum Normalzustand geworden sind und nicht mehr die Ausnahme darstellen. 

Derzeit toben über 130 bewaffnete Konflikte – doppelt so viele wie vor 15 Jahren. Sie zerstören die Infrastruktur, zerreißen das soziale Gefüge und normalisieren Entmenschlichung als politische Waffe.

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