Hildesheim zeigt „Islam in Europa“

Arabisch war in Europa einmal richtig „hip“. Diesen Eindruck zumindest vermittelt seit Mittwoch die Ausstellung „Islam in Europa 1000 – 1250“ im Hildesheimer Dommuseum. Von Roland Juchem (KNA). Neidvoll blickten einst Kunsthandwerker, Kirchenfürsten und Gelehrte auf die großen Kulturmetropolen Cordoba, Palermo, Kairo, Bagdad und Byzanz. Vermutlich ähnlich wie heutzutage Menschen von dort nach New York […]

14.10.2022 .Redaktion 3 Min. Lesezeit

© Domschatzkammer Aachen, Foto: Pit Siebigs

Arabisch war in Europa einmal richtig „hip“. Diesen Eindruck zumindest vermittelt seit Mittwoch die Ausstellung „Islam in Europa 1000 – 1250“ im Hildesheimer Dommuseum. Von Roland Juchem

(KNA). Neidvoll blickten einst Kunsthandwerker, Kirchenfürsten und Gelehrte auf die großen Kulturmetropolen Cordoba, Palermo, Kairo, Bagdad und Byzanz. Vermutlich ähnlich wie heutzutage Menschen von dort nach New York und Berlin schauen. So lässt es jedenfalls eine Ausstellung im Hildesheimer Dommuseum vermuten. Anders als der Titel „Islam in Europa 1000 – 1250“ andeutet, ist das Thema weniger der interreligiöse Dialog als vielmehr der Kultur- und Wissensaustausch von Orient und Mittelmeerraum mit dem im Hochmittelalter weitgehend provinziellen West- und Mitteleuropa.

IZ+

Weiterlesen mit dem IZ+ (Monatsabo)

Mit unserem digitalen Abonnement IZ+ (Monatsabo), Kombi Print & IZ+ or Das IZ-Förder-Abo können Sie weitere Hintergrundbeiträge, Analysen und Interviews abrufen. Gegen einen Monatsbeitrag von 3,50 € können Sie das erweiterte Angebot der Islamischen Zeitung sowie das ständig wachsende Archiv nutzen.

Abonnenten der IZ-Print sparen beim IZ+ Abo 50%.

Wenn Sie bereits IZ+ Abonnent sind können Sie sich hier einloggen.

* Einfach, schnell und sicher bezahlen per Paypal, Kredit-Karte, Lastschrift oder Banküberweisung. Das IZ+ Abo verlängert sich automatisch um einen Monat, wenn es nicht vorher gekündigt wurde. Sie können ihr bestehendes Abo jederzeit auf der Mein Konto-Seite kündigen.