Im Nebel des Krieges – das neue Normal

Im Nebel des Krieges: Werden bewaffnete Konflikte wieder zum Normalfall unserer Existenz?

27.06.2025 Sulaiman Wilms 2 Min. Lesezeit
nebel krieg

Foto: IMAGO/Elyas

„S’ ist leider Krieg – und ich begehre, Nicht schuld daran zu sein!“ Matthias Claudius

(iz). Zum Ende des Kalten Krieges und dem Niedergang der Sowjetunion sprach der damalige US-Präsident und Ex-Chef der CIA, George Bush Senior, im Jahre 1990 von der „Friedensdividende“. Insbesondere in seiner Rede zur „Neuen Weltordnung“ hoffte er auf eine friedlichere, weniger militarisierte globale Ordnung. Andere sprachen gar von einem „Ende der Geschichte“.

Viele erwarteten, dass die Beendigung des Wettrüstens riesige Mittel freisetzen würde, um dringende Probleme wie den weltweiten Hunger und Unterentwicklung angehen zu können. Andere setzten auf die anlaufende Globalisierung, ein Fallen nationaler Schranken sowie die Aussicht, ein unbeschränkter Handel mit allen möge zukünftige Konflikte unterbinden.

Wer diese Zeit erlebte, wird sich erinnern, dass das nicht nur fromme Wünsche oder bloße Ideologie zur Durchsetzung von nichtmilitärischen Machtinteressen waren.

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