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Im November soll an die Coronatoten gedacht werden

Foto: BlueKnow, vie Wikimedia Commons | Lizenz: CC BY-SA 3.0

Frankfurt (stiftung-gegen-rassismus.de). Gemeinsames Gedenken: Am Totensonntag wollen acht verschiedene Religionsgemeinschaften – Alevitentum, Bahaitum, Buddhismus, Christentum, Ezidentum, Judentum, Islam und Sikh-Religion – der Menschen gedenken, die im Zuge der Coronapandemie gestorben sind. „Damit wollen wir gemeinsam ein Zeichen setzen und das Miteinander der Religionen stärken“, sagt der Geschäftsführer der Stiftung gegen Rassismus, Dr. Jürgen Micksch, in Darmstadt.

Bei Gottesdiensten wird dazu angeregt, am Totensonntag, dem 21. November 2021, Menschen verschiedener Religionen einzuladen und gemeinsame Trauerfeiern zu gestalten. Dabei können beispielsweise Gebete aus unterschiedlichen religiösen Traditionen gesprochen werden. (vgl. anliegenden Flyer)

Bereits am 18. November 2021 um 19 Uhr findet eine Feier in der Paulskirche in Frankfurt statt, zu der die Stadt Frankfurt und die Stiftung gegen Rassismus einladen. Teilnehmen werden Vertretungen der acht Religionsgemeinschaften in Deutschland, die zu diesen Gedenkfeiern anregen. Begrüßungen erfolgen durch Dr. Jürgen Micksch und Bürgermeisterin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg.

„Gemeinsam mit den Religionsgemeinschaften wollen wir den Opfern der Pandemie gedenken, die aus allen gesellschaftlichen Gruppen stammen“, sagt Dr. Eskandari-Grünberg. „Damit setzen wir ein Zeichen für Solidarität und gesellschaftlichen Zusammenhalt.“

Ein Wort des Dankes spricht Botschafter Dr. Felix Klein, der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung. Musikalisch begleitet wird die Feier durch das Abrahamische Trio mit Irith Gabriely und das Mikail Aslan Ensemble „Klänge vom Euphrat“. 

Die Zahl der Teilnehmenden ist aufgrund der Corona-Regelungen begrenzt. Weitere Informationen sind zu erhalten bei Rebekka Walter, Stiftung gegen Rassismus, Tel. 06151 – 66 78 257, Mail: [email protected]

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