Bildung: Kann man Glück lernen?

„Und wir möchten vor allem, dass sie die Kompetenz haben, dieses Glück für sich zu entdecken und entwickeln.“

3.03.2023 .Redaktion 4 Min. Lesezeit
Glück Kopftuch

Foto: .shock, Adobe Stock

(KNA). Seit knapp zehn Jahren gibt es an bayerischen Schulen das Fach „Glück“. Auch in der Schweiz ist es auf dem Vormarsch. Die Religionspädagogin Simone Hiller stellt den Sinn des Schulfachs infrage. Im Extremfall könne es ein Einfallstor für Sekten sein, warnt die wissenschaftliche Mitarbeiterin am Katholischen Institut für berufsorientierte Religionspädagogik der Universität Tübingen. Von Annalena Müller

Frage: Frau Hiller, wollen Sie nicht, dass Kinder lernen, glücklich zu sein?

Simone Hiller: Doch, natürlich. Wir alle möchten, dass unsere Kinder glücklich werden. Und wir möchten vor allem, dass sie die Kompetenz haben, dieses Glück für sich zu entdecken und entwickeln. Aber ich bezweifle, dass man es als Schulfach unterrichten sollte.

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