Längst Normalität. In Nigeria beherrscht Gewalt den Alltag
In Nigeria gehören Anschläge, Überfälle und Entführungen mittlerweile zum Alltag. Längst sind nicht mehr nur der muslimisch geprägte Norden und das ölreiche Nigerdelta betroffen, sondern der komplette Riesenstaat. (KNA/iz). Die Schulen in Nigerias Hauptstadt Abuja sowie im angrenzenden Bundesstaat Nasarawa bleiben zurzeit dicht. Angeordnet hat das die Regierung vor dem Hintergrund von möglichen Entführungen und […]
15.08.2022 Katrin Gänsler 3 Min. Lesezeit
Foto: EC/ECHO/Wim Fransen
In Nigeria gehören Anschläge, Überfälle und Entführungen mittlerweile zum Alltag. Längst sind nicht mehr nur der muslimisch geprägte Norden und das ölreiche Nigerdelta betroffen, sondern der komplette Riesenstaat.
(KNA/iz). Die Schulen in Nigerias Hauptstadt Abuja sowie im angrenzenden Bundesstaat Nasarawa bleiben zurzeit dicht. Angeordnet hat das die Regierung vor dem Hintergrund von möglichen Entführungen und Angriffen auf Bildungseinrichtungen. Seit knapp zwei Jahren haben Überfälle von Schulen in Afrikas Riesenstaat mit 220 Millionen Einwohnern stark zugenommen. Es wird geschätzt, dass mindestens 2.000 Schüler und Studierende vor allem im Nordwesten des Landes verschleppt wurden. Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen.
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