Lebensmittelpreise schießen in die Höhe
(iz). In der Weltgeschichte sind Krieg und Hunger häufig schreckliche Verbindungen eingegangen. Bewaffnete Konflikte führen oft zu einer Verminderung oder Unterbrechung von Lebensmittelversorgung. In nicht wenigen Kriegen wurde und wird Hunger als Waffe gegen die gegnerische Bevölkerung eingesetzt. Und es gab Fälle, bei denen eine Kriegspartei aus Angst um ihre Lebensmittelsicherheit die anderen angegriffen hat. […]
07.04.2022 Massouda Khan 4 Min. Lesezeit
Foto: Evelyn Fey, WFP
(iz). In der Weltgeschichte sind Krieg und Hunger häufig schreckliche Verbindungen eingegangen. Bewaffnete Konflikte führen oft zu einer Verminderung oder Unterbrechung von Lebensmittelversorgung. In nicht wenigen Kriegen wurde und wird Hunger als Waffe gegen die gegnerische Bevölkerung eingesetzt. Und es gab Fälle, bei denen eine Kriegspartei aus Angst um ihre Lebensmittelsicherheit die anderen angegriffen hat.
Bereits vor dem 24. Februar dieses Jahres stand es nicht überall gut um die Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln. Und zwar in einem Maße, in dem sich verschiedene UN-Agenturen um die Erfüllung der UN-Entwicklungsziele (SDGs) für 2030 sorgten. Die durch eine globale Pandemie ausgelösten Wirtschaftskrisen und Unterbrechungen in weltweiten Lieferketten, massenhafte Manifestationen des Klimawandels und schwerwiegende Dürren beispielsweise in Ostafrika oder Afghanistan haben Hunger, der doch verringert werden sollte, wieder ansteigen lassen.
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