Muslime in China zwischen Blüte und Verfolgung

Die Geschichte der Muslime in China ist gleichermaßen von Koexistenz wie von Repression geprägt. Ein kurzer Blick in die Vergangenheit.

24.07.2025 .Redaktion 5 Min. Lesezeit
china muslime

Foto: Yann, Adobe Stock

(The Conversation). Über 1 Million uigurische Muslime sollen in den letzten Jahren in Internierungslagern in der westlichen Provinz Xinjiang in China festgehalten worden sein. Uigurische Führer und Experten außerhalb Chinas haben bereits vor Jahren gewarnt, dass sich die Lage verschärfen könnte und „Massenmorde“ nicht ausgeschlossen seien. Da zeitweise bis zu 10 % der Uiguren gegen ihren Willen festgehalten wurden, wurde dies in den 2010er Jahren als eine der schlimmsten und am meisten vernachlässigten humanitären Krisen bezeichnet. Von Kelly Anne Hammond

Warum geschieht das und wieso betrachtet die chinesische Regierung Muslime als Bedrohung?

Ich habe mich mit ihrer langen Geschichte in China beschäftigt. Heute leben dort viele von ihnen – etwa 1,6 % der Gesamtbevölkerung, also rund 22 Mio. Menschen. Sie sind keine Neuankömmlinge. Der Islam wurde im 7. Jahrhundert von Gesandten aus dem Nahen Osten nach China gebracht, die Kaiser Gaozong aus der Tang-Dynastie besuchen wollten.

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